Ärzte Woche (Nov. 2015)

Die Verschönerung der Intimgegend wird zum umstrittenen Trend.

Es ist meist nicht der banale Wunsch nach einer „Designer-Vagina“, der Frauen zur Intimchirurgie führt: Oft steckt dahinter ein Mix aus körperlichen Beschwerden , Problemen beim Sex und angeschlagenem Selbstwertgefühl. Der Arzt ist gefordert , zunächst die individuellen Beweggründe zu erfragen und erst dann zu entscheiden, ob der Eingriff sinnvoll und erfolgversprechend ist.

„Korrekturen des weiblichen Genitals aus rein ästhetischen Gründen sind medizinisch nicht indiziert“

Die Ästhetische Medizin wird mitunter mit der Frage konfrontiert, ob es vertretbar sei, ihr Geschäftsfeld auf den Intimbereich auszudehnen. Prof. Dr. Edvin R. Turkof, ein bekannter Vertreter der Plastischen Chirurgie, entgegnet, dass deshalb ein tiefgehendes Gespräch mit den Patientinnen unabdingbar sei.

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