Wie entstehen Tränensäcke?

Tränensäcke sind Fett, das unter dem Augapfel liegt; eine Bindegewebsmembran (septum orbitale) hält es in Position; erschlafft die Membran (passiert bei allen Menschen) rutscht das Fett nach vorn =Tränensack; aber: das geschieht (fast) immer auch mit einem Absinken des Mittelgesichts (Region des Gesichts unter dem Jochbein und neben der Nasenwand), wodurch die Augenringe auftreten (= unterer Rand der knöchernen Augenhöhle – dort halten Bänder die Haut am Knochen fest), was das Erscheinungsbild der TS noch verstärkt. Daher scheiden sich seit 20 Jahren 2 Therapiegeister zum Thema TS-Korrektur: reicht es, dass Fett einfach zurückzudrängen, oder soll man es besser nach unten verteilen, und damit das Volumendefizit der Augenringe gleich mit zu korrigieren? Die Entfernung der TS ist jedenfalls fast immer falsch, weil man dann alt aussieht (Skeletonnisierung des Mittelgesichts). Ich bevorzuge die Fettumschlagplastik nach Loeb….
Weitere Infos zur OP können Sie in meinem Buch nachlesen, Augenlidkorrektur, speziell für Patienten geschrieben; dieser Ratgeber beschreibt auf 120 Seiten den Eingriff, es gibt Zeichnungen, vorher-nachher Fotos, und alle Komplikationen werden in einem eigenem Kapitel aufgelistet; weiters finden Sie ausführliche und erklärende Texte zu den verschiedenen Techniken/OP-Methoden; erhältlich online unter www.enzyklopaedia-aesthetica.com; ein ausführliches read-in können sie unter derselben Adresse ansehen. Viel Spaß beim Lesen !

Pressemeldung APA (Okt. 2017)

Neue Methode zur Verbesserung des Brustaufbaus mit Eigenfett – PDF

 

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https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171025_OTS0024/neue-methode-zur-verbesserung-des-brustaufbaus-mit-eigenfett

 

„Der Nachteil ist aber, dass man 20 Volumenprozent PRP braucht (also beispielsweise 20 ml PRP, wenn man 100ml Fett anreichern will), und leider braucht man außerdem für ein bis zwei Milliliter Plättchen-Konzentrat rund 10 Milliliter Blut. Das für die PRP-Herstellung abgenommene eigene Blut der Patientin wurde bisher verworfen, also entsorgt; für die Anreicherung (‚Düngung‘) von 150-200 ml Fett (das ist die  durchschnittliche Menge an benötigtem Fett für eine Brust(Teil)rekonstruktion) war es daher nicht möglich, genügend Blutplättchen für einen optimalen Brustaufbau zu gewinnen, weil der für die PRP-Herstellung notwendige Blutverlust von 200 bis 250 ml nicht zu verantworten ist.“

Nun haben die ExpertInnen der MedUni Wien/AKH Wien rund um Edvin Turkof in Kooperation mit der Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin der MedUni Wien/AKH Wien eine neue Methode gefunden: das plättchenreiche Plasma wird mit Hilfe einer Plasmapherese-Maschine hergestellt, mit der die Blutplättchen separiert und als Konzentrat gesammelt werden. Alle anderen Blutbestandteile (rote und weiße Blutkörperchen, Plasma) werden danach ohne Verlust wieder in den Körper der Patientin zurückgeleitet. Bis zu 300 Milliliter Plättchen-Konzentrat können schmerzfrei in einem Durchgang entnommen und danach zur Anreicherung des körpereigenen Fetts verwendet werden. Turkof: „Es handelt sich eigentlich um nichts einfacheres als eine Thrombozyten-Eigenspende.“

Weiterer Vorteil: Das entnommene Konzentrat kann seit kurzem auch aufbewahrt und jederzeit wieder verwendet werden. Denn für einen Brustaufbau mit Eigenfett sind im Schnitt drei bis vier minimal-invasive, rund 45-minütige Eingriffe nötig – auch das ist eine Verbesserung durch die neue Methode, die weniger Operationen als früher notwendig macht.

Weitere Information: AKH Wien, Brustgesundheitszentrum

Buchtipp: [www.brustrekonstruktion.at]

Aerzte Steiermark (Okt. 2017)

Aerzte Steiermark / Das Magazin der Ärztekammer Steiermark / Graz, im Oktober 2017

Edvin Turkof, Facharzt für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie in Wien, gibt Brustkrebspatientinnen, die überlegen, ihre Brust wieder aufbauen zu lassen, die nötigen Informationen für ihre Entscheidung. Er beschreibt alle derzeit üblichen Eingriffe inklusive Eigenfetttransplanttation, zeigt Skizzen und Fotos dazu und nennt Vor- und Nachteile der jeweiligen Operationsmethode. Mittels Flussdiagramm soll den Frauen der Weg zur individuell bestmöglichen Behandlung gewiesen werden. Turkof ist auch Mitverfasser der Buchreihe „Enzyklopaedia Aesthetice“, eine Patienteninformation über kosmetische Eingriffe, in der bereits drei Bände über die weibliche Brust erschienen sind.

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Doktor in Wien (Okt. 2017)

Mitteilungen der Ärztekammer für Wien  „Doktor in Wien“  Oktober 2017

Dieser wichtige Ratgeber hilft Brustkrebspatientinnen, die Folgen ihrer Operation zu beseitigen. Das Buch beschreibt dabei die Möglichkeiten der Brustrekonstruktion und zeigt zu jedem Eingriff detaillierte Skizzen und zahlreiche Fotos. Am Ende jedes Kapitels werden Vor- und Nachteile der Operation in einer Tabelle gegenübergestellt. Auch die neuesten Erkenntnisse der Eigenfetttransplantation / Anreicherung werden beschrieben.

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Gesund und Fit (Okt. 2017)

Gesund und Fit Österreichs wöchentliches Gesundheits-Magazin 9.10.2017

Ein bösartiger Brusttumor stellt nach wie vor die häufigste Krebsdiagnose bei Frauen dar -in Österreich erkranken 5.500 Frauen jährlich. Durch Entfernung eines Teils oder gar der ganzen Brust im Rahmen der Krebstherapie leidet die positive Eigenwahrnehmung der betroffenen Frauen. Eine Rekonstruktion kann das Lebensgefühl steigern. Welche Methode für die jeweilige Patientin geeignet ist, muss immer individuell entschieden werden. Der im Oktober erschienene Ratgeber „Brustrekonstruktion“ von Univ.-Prof. Dr. Edvin Turkof vermittelt in leicht verständlicher Form einen Überblick über die modernen Möglichkeiten des Brust-Wiederaufbaus.

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