Gesund und Fit (Okt. 2017)

Gesund und Fit Österreichs wöchentliches Gesundheits-Magazin 9.10.2017

Ein bösartiger Brusttumor stellt nach wie vor die häufigste Krebsdiagnose bei Frauen dar -in Österreich erkranken 5.500 Frauen jährlich. Durch Entfernung eines Teils oder gar der ganzen Brust im Rahmen der Krebstherapie leidet die positive Eigenwahrnehmung der betroffenen Frauen. Eine Rekonstruktion kann das Lebensgefühl steigern. Welche Methode für die jeweilige Patientin geeignet ist, muss immer individuell entschieden werden. Der im Oktober erschienene Ratgeber „Brustrekonstruktion“ von Univ.-Prof. Dr. Edvin Turkof vermittelt in leicht verständlicher Form einen Überblick über die modernen Möglichkeiten des Brust-Wiederaufbaus.

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Gesund&Fit Heute (Feb. 2016)

augenlidkorrektur-buchDie Experten Sprechstunde von netdoktor.at

Sollte man vergrößerte Tränensäcke korrigieren?

Frage: Ich möchte meine Tränensäcke gerne korrigieren lassen. Welche Möglichkeiten gibt es auf diesem Gebiet?

Univ.-Prof. Dr. Edvin Turkof, Facharzt für Plastische Chirurgie,Wien:
Tränensäcke sind vorgerutschte Fettkörper, die normalerweise unter dem Augapfel liegen. Früher hat man Tränensäcke einfach entfernt. Der Nachteil: Das Auge wirkt ausgehöhlt und leer.
Seit 1989 gibt es allerdings eine neue Technik, mit der das Fett eben nicht entfernt wird, sondern zur Korrektur der fast immer gleichzeitig vorhandenen Augenringe verwendet wird. Dabei werden die Fettkörper über den knöchernen Rand der Augenhöhle nach unten geschlagen, womit beide Regionen gleichzeitig korrigiert werden: oben etwas weniger Volumen bzw. Wulst, unten etwas mehr. Das Auge wirkt so voller und natürlich. Idealerweise kann man den Eingriff mit Eigenfett ergänzen, falls das Volumen nicht ausgereicht hat.

Profis antworten auf netdoktor.at

Heute 01.12.2015

Brustvergroesserung für 24 Stunden - Professor Turkof informiert!Brustvergrößerung für 24 Stunden – funktioniert das wirklich?

Univ. Prof. Dr. Edvin Turkof: Die Vergrößerung der Brust funktioniert wirklich – allerdings nur für kurze Zeit  – 12-max ´36 Stunden,  und das mögliche Ausmaß der Vergrößerung ist natürlich sehr von der Ausgangslage abhängig.
Der Arzt spritzt sterile Kochsalzlösung in die Brust. Je nachdem, wie gross (oder klein) diese ist, kann mehr oder weniger Kochsalz eingebracht werden. Die Haut und das Brustgewebe werden also aufgedehnt. Wiederholt man diese Prozedur, kann in weiterer Folge die Brust sichtbar abschlaffen.
Außerdem wird die Vergrößerung  in den seltensten Fällen natürlich oder ästhetisch anmuten: die aufgepumpte Brust ist sehr hart, und Flüssigkeit lässt sich nicht bündeln, also erfolgt der Volumenzuwachs niemals nur dort, wo er stattfinden soll, sondern fast immer auch in der unmittelbaren Nachbarschaft  der Brust, was das ganze eher unförmig aussehen lässt. Fazit: nicht empfehlenswert…

Lesen Sie den Artikel in der Augabe vom 1. Dezember 2015: Gesund und Fit – Heute – 1.12.2015

 

Ärzte Woche (Nov. 2015)

Die Verschönerung der Intimgegend wird zum umstrittenen Trend.

Es ist meist nicht der banale Wunsch nach einer „Designer-Vagina“, der Frauen zur Intimchirurgie führt: Oft steckt dahinter ein Mix aus körperlichen Beschwerden , Problemen beim Sex und angeschlagenem Selbstwertgefühl. Der Arzt ist gefordert , zunächst die individuellen Beweggründe zu erfragen und erst dann zu entscheiden, ob der Eingriff sinnvoll und erfolgversprechend ist.

„Korrekturen des weiblichen Genitals aus rein ästhetischen Gründen sind medizinisch nicht indiziert“

Die Ästhetische Medizin wird mitunter mit der Frage konfrontiert, ob es vertretbar sei, ihr Geschäftsfeld auf den Intimbereich auszudehnen. Prof. Dr. Edvin R. Turkof, ein bekannter Vertreter der Plastischen Chirurgie, entgegnet, dass deshalb ein tiefgehendes Gespräch mit den Patientinnen unabdingbar sei.

Lesen Sie den ganzen Artikel: ArzteWoche-November-2015-Intimchirurgie_3x3