Krone Gesund (Okt. 2017)

Wiederaufbau nach Brustkrebs

Dank verbesserter Krebsvorsorge ist bei zwei Drittel aller Patientinnen in Österreich nur mehr eine Teilentfernung der betroffenen Brust notwendig. Es werden pro Jahr etwa 5500 Neuerkrankungen diagnostiziert. Immer mehr Patientinnen sind zum Zeitpunkt der Diagnose jung und stehen mitten im Leben. Neben den gesundheitlichen nach der Krebsoperation spielen daher auch kosmetische Überlegungen eine immer größere Rolle.

Aber welche Methoden kommen für einen Wiederaufbau in Frage?

Eine neue, am AKH Wien entwickelte Methode reichert das Eigenfett durch Beimengung von Thrombozyten(Blutplättchen)-Konzentrat an. „Diese Technik der Brustrekonstruktion zeigt sich als sehr vorteilhaft, weil sie nachhaltiger ist und gewebeschonend eine höhere Einheilrate des Eigenfettes bewirkt. Damit lassen sich mit weniger Eingriffen optisch sehr ansprechende Ergebnisse erzielen“, erklärt der plastische Chirurg Univ.-Prof. Dr. Edvin Turkof, der diese Technik am AKH-Wien in Zusammenarbeit mit den Transfusionsmedizinern entwickelt hat.

Was ist das Innovative an der neuen Methode?

„Der Unterschied zu der herkömmlichen Vorgangsweise: Bislang wurde der Patientin Blut entnommen, daraus die Blutplättchen isoliert, danach musste der Rest des des auf diese Weise angereicherten Eigenfetts wird um bis zu 30 Prozent verbessert“, beschreibt Prof. Turkof den Vorgang.

In seinem neuen Buch* hat er alle wichtigen Informationen rund um das gesamte Thema zum Wiederaufbau der Brust zusammengestellt.

* E. Turkof: Brustrekonstruktion, Verlagshaus der Ärzte, Oktober 2017, ISBN-Nr.: 978-3-99052-163-2

Hier finden Sie den ganzen Artikel:PDF Krone Gesundheitsmagazin 28.10.2017

Pressemeldung APA (Okt. 2017)

Neue Methode zur Verbesserung des Brustaufbaus mit Eigenfett – PDF

 

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https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171025_OTS0024/neue-methode-zur-verbesserung-des-brustaufbaus-mit-eigenfett

 

„Der Nachteil ist aber, dass man 20 Volumenprozent PRP braucht (also beispielsweise 20 ml PRP, wenn man 100ml Fett anreichern will), und leider braucht man außerdem für ein bis zwei Milliliter Plättchen-Konzentrat rund 10 Milliliter Blut. Das für die PRP-Herstellung abgenommene eigene Blut der Patientin wurde bisher verworfen, also entsorgt; für die Anreicherung (‚Düngung‘) von 150-200 ml Fett (das ist die  durchschnittliche Menge an benötigtem Fett für eine Brust(Teil)rekonstruktion) war es daher nicht möglich, genügend Blutplättchen für einen optimalen Brustaufbau zu gewinnen, weil der für die PRP-Herstellung notwendige Blutverlust von 200 bis 250 ml nicht zu verantworten ist.“

Nun haben die ExpertInnen der MedUni Wien/AKH Wien rund um Edvin Turkof in Kooperation mit der Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin der MedUni Wien/AKH Wien eine neue Methode gefunden: das plättchenreiche Plasma wird mit Hilfe einer Plasmapherese-Maschine hergestellt, mit der die Blutplättchen separiert und als Konzentrat gesammelt werden. Alle anderen Blutbestandteile (rote und weiße Blutkörperchen, Plasma) werden danach ohne Verlust wieder in den Körper der Patientin zurückgeleitet. Bis zu 300 Milliliter Plättchen-Konzentrat können schmerzfrei in einem Durchgang entnommen und danach zur Anreicherung des körpereigenen Fetts verwendet werden. Turkof: „Es handelt sich eigentlich um nichts einfacheres als eine Thrombozyten-Eigenspende.“

Weiterer Vorteil: Das entnommene Konzentrat kann seit kurzem auch aufbewahrt und jederzeit wieder verwendet werden. Denn für einen Brustaufbau mit Eigenfett sind im Schnitt drei bis vier minimal-invasive, rund 45-minütige Eingriffe nötig – auch das ist eine Verbesserung durch die neue Methode, die weniger Operationen als früher notwendig macht.

Weitere Information: AKH Wien, Brustgesundheitszentrum

Buchtipp: [www.brustrekonstruktion.at]

Aerzte Steiermark (Okt. 2017)

Aerzte Steiermark / Das Magazin der Ärztekammer Steiermark / Graz, im Oktober 2017

Edvin Turkof, Facharzt für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie in Wien, gibt Brustkrebspatientinnen, die überlegen, ihre Brust wieder aufbauen zu lassen, die nötigen Informationen für ihre Entscheidung. Er beschreibt alle derzeit üblichen Eingriffe inklusive Eigenfetttransplanttation, zeigt Skizzen und Fotos dazu und nennt Vor- und Nachteile der jeweiligen Operationsmethode. Mittels Flussdiagramm soll den Frauen der Weg zur individuell bestmöglichen Behandlung gewiesen werden. Turkof ist auch Mitverfasser der Buchreihe „Enzyklopaedia Aesthetice“, eine Patienteninformation über kosmetische Eingriffe, in der bereits drei Bände über die weibliche Brust erschienen sind.

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Doktor in Wien (Okt. 2017)

Mitteilungen der Ärztekammer für Wien  „Doktor in Wien“  Oktober 2017

Dieser wichtige Ratgeber hilft Brustkrebspatientinnen, die Folgen ihrer Operation zu beseitigen. Das Buch beschreibt dabei die Möglichkeiten der Brustrekonstruktion und zeigt zu jedem Eingriff detaillierte Skizzen und zahlreiche Fotos. Am Ende jedes Kapitels werden Vor- und Nachteile der Operation in einer Tabelle gegenübergestellt. Auch die neuesten Erkenntnisse der Eigenfetttransplantation / Anreicherung werden beschrieben.

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Gesund und Fit (Okt. 2017)

Gesund und Fit Österreichs wöchentliches Gesundheits-Magazin 9.10.2017

Ein bösartiger Brusttumor stellt nach wie vor die häufigste Krebsdiagnose bei Frauen dar -in Österreich erkranken 5.500 Frauen jährlich. Durch Entfernung eines Teils oder gar der ganzen Brust im Rahmen der Krebstherapie leidet die positive Eigenwahrnehmung der betroffenen Frauen. Eine Rekonstruktion kann das Lebensgefühl steigern. Welche Methode für die jeweilige Patientin geeignet ist, muss immer individuell entschieden werden. Der im Oktober erschienene Ratgeber „Brustrekonstruktion“ von Univ.-Prof. Dr. Edvin Turkof vermittelt in leicht verständlicher Form einen Überblick über die modernen Möglichkeiten des Brust-Wiederaufbaus.

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