Wieviel Schönheit braucht die Scham_Welt der Frau_Dr. Turkof Wien

Welt der Frau (Okt. 2014)

Wieviel Schönheit braucht die Scham?

Immer mehr Frauen lassen schönheitschirurgische Eingriffe auch im Intimbereich vornehmen. Besonders häufig werden dabei die inneren Schamlippen operativ verkleinert. Das meist verdeckte Genital soll sich den Normen beugen.

TEXT Regine Bogensberger

 

Fast drei Jahre lang hat Sandra B. mit einer Entscheidung gerungen: Sollte sie ihre inneren Schamlippen verkleinern lassen? Gestört haben sie die .,extrem langen“ Hautfalten schon immer, erzählt die 25-jährige

Wienerin. Doch sie hatte sich damit arrangiert, dass sie die circa zehn Zentimeter langen Schamlippen stets richtig positionieren musste, etwa nach jedem WC-Besuch, damit sie nicht störten. Erst als ihr Frauenarzt sie darüber informierte, dass sie die Schamlippen operativ verkleinern lassen könne, fing sie an, darüber nachzudenken.Schamlippenreduktion, Vaginalstraffung: Chirurgische Eingriffe im Intimbereich werden kontrovers diskutiert.

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News-Gesundheit

NEWS (Okt. 2014)

Die neue OP Methode nach Brustkrebs

Der PRP·Eingriff. Am Wiener AKH haben Mediziner ein neues Verfahren entwickelt, das die Rekonstruktion der Brüste mit Eigenfett jetzt für alle betroffenen Frauen möglich macht.

„Silikon kann nur in seltensten Fällen ungleiche Brüste ausgleichen oder vollkommen formen.“ 

Brustaufbau mit Eigenfett.

Die Eigenfett-Verpflanzung ist an sich nichts Neues. Bereits seit den 1990er-Jahren wird bei Korrekturen im Gesicht, aber auch bei Brustvergrößerungen mit Eigenfett gearbeitet. Anfangs war die Methode wenig ausgereift, da die ideale Gewinnung der Fettzellen, deren Aufbereitung und Injektionstechnik noch nicht ausreichend erforscht waren.

2001 fand die Forscherin Patricia Zuk weiters heraus, dass sich in dem entfernten Fettgewebe wichtige Stammzellen befinden, die man bisher nur im Knochenmark vermutet hatte. Diese Stammzellen haben das einzigartige Potenzial, sich in jede beliebige Zelle umzuwandeln. Dadurch können sie problemlos aus einem Körperareal entnommen und in ein anderes transplantiert werden. Zudem entdeckten Forscher, dass sie in den Regionen, in die sie eingebracht werden, die Hautqualität verbessern und sie regelrecht verjüngen. In Narben eingesetzt, verfeinern sie diese und weichen sie auf.

Fett mit Stammzellen anreichern.

„Gleich nach der Entdeckung ihrer wertvollen Eigenschaften begann man, im Rahmen der Eigenfett-Transplantation die Stammzellenanreicherung anzuwenden“, so AKH-Chirurg Edvin Turkof. Dabei wird die doppelte Fettmenge entnommen, eine Hälfte für die Transplantation vorbereitet und die andere für die Stammzellenanreicherung verwendet. Die Stammzellen dieser zweiten Hälfte werden isoliert und der ersten Hälfte hinzugefügt, während das Fett verworfen wird. Man erreicht damit eine Erhöhung der Einheilrate von zehn bis 30 Prozent.

Eigenfetttransplantation PRP   Dr. Turkof

Die PRP-·Methode am AKH.

„Die jüngste Entwicklung auf dem Gebiet der EigenfettTransplantation stellt jedoch die Verwendung von plättchenreichem Plasma‘, also PRP, dar“, so Turkof. Man entdeckte, dass die Einheilrate von transplantiertem Fett durch die Zugabe von Blutplättchen – das sind jene Blutzellen, die für die Blutgerinnung verantwortlich sind – in ähnlichem Maße erhöht werden kann wie durch die Stammzellenanreicherung. Nämlich um bis zu 30 Prozent. Die Ärzte sind überzeugt davon, dass sehr viele Brustkrebspatientinnen von dieser neuen Methode profitieren können.

 

Zu ihnen zählt auch die Angestellte Petra H., der nach der Krebsdiagnose ein Teil der linken Brust abgenommen wurde. Nur eine Sitzung bei Edvin Turkof reichte – und H. fühlte sich in ihrem Körper wieder wohl. „Ich konnte mir gar nicht vorstellen, einen Fremdkörper wie Silikon in mir zu tragen. Deshalb war die Methode perfekt für mich“, sagt sie.

Zwei entscheidende Monate.

PRP·Methode. Blutplättchen sind Zellen Im Blut, die für die Gerinnung verantwortlich sind. Wenn sie aktiv werden, setzen sie Wachstumsfaktoren frei. So wird die Einhellrate des transplantierten Fettes erhöht. Doch ist die Eigenfett-Transplantation und ihre PRP-Weiterentwicklung wirklich immer zuverlässig? „Man braucht zumindest ein bisschen Geduld“, sagen Ärzte. Der Grund: Wenn das aufbereitete Eigenfett einmal an der gewünschten Stelle injiziert wird, dauert es noch eine gewisse Zeit, bis der gewünschte, endgültige Erfolg zu sehen ist.

Denn das über freie Gewebetransplantation eingebrachte Fett muss erst einmal überleben und das dauert zwei Monate. Diese Phase müssen die neuen Zellen überstehen. Werden sie vom Körper abgebaut, sind weitere Sitzungen nötig. Wenn das Gewebe durch eine Bestrahlung sehr stark vernarbt ist, dann heilt nur sehr wenig Fett ein und man muss die Prozedur öfter wiederholen. Wie bei Anastasia S., der 2007 nach einer Brustentfernung ein Silikonimplantat eingesetzt wurde. Sie benötigte neun Sitzungen, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden war. Ich wollte einfach wieder, dass mein Busen natürlich aussieht. Nur so konnte ich mit meiner Krankheit endgültig abschließen“, sagt die 55-Jährige.

Dr. Turkof Edvin Wien„Das wollen viele andere Betroffene auch“, erzählt Turkof, weshalb Eigenfett-Transplantationen immer häufiger nachgefragt werden. Der Mediziner ist von dieser Methode überzeugt: „In einer einzigen Operation können die Implantate entfernt und das gleiche Volumen durch eine mehrschichtig durchgeführte Eigenfett-Transplantation wiederhergestellt werden.“

Aufgrund der durch die Implantate bedingten Vordehnung ist das Brustgewebe sehr locker und kann das Fett deshalb besser aufnehmen. Eine Methode also, die viele Betroffene ihren Schmerz vergessen lässt.

Einziger Nachteil: Eine Stammzellenanreicherung ist nur dann sinnvoll, wenn Fett quasi im Oberschuss vorhanden ist. Bei schlanken Personen ist es besser, zweimal ohne Stammzellenanreicherung zu transplantieren als einmal anzureichern.

 

 

So funktionierts:

Mit Eigenfett zum natürlichen Busen.

1 Entnahme.

Zuerst muss Eigenfett gewonnen werden, indem es von anderen Körperstellen abgesaugt wird. Meist sind es die Oberschenkel oder der Bauch. Die Körperstelle spielt für die Qualität und das spätere Ergebnis allerdings keine besondere Rolle. Für die Entnahme werden spezielle Kanülen mit vielen kleinen Löchern und kleinem Durchmesser verwendet, um das Gewebe besonders zu schonen. Die realistische Obergrenze der Brustvergrößerung mit Eigenfett liegt bei etwa 250 bis 300 Milliliter pro Brust.

2 Fettaufbereitung.

Bevor das Fett nun in das Gewebe injiziert wird, gibt es mehrere Möglichkeiten der Aufbereitung. Man kann warten, bis sich das Fett von selbst absetzt und das Fett ohne Zugabe von Stammzellen einspritzen. Dafür sind allerdings mehrere Sitzungen notwendig. Oder man wendet die Stammzellenanreicherung an. Dafür muss wiederum die doppelte Menge Fett entnommen werden, weshalb diese Methode für fettarme Menschen nicht oder kaum infrage kommt.

3 Blutplättchen statt Stammzellen.

Am AKH in Wien hat man dieses Problem nun gelöst. Generell gilt: Die Haltbarkeit der Rekonstruktion mit Eigenfett hängt davon ab, wie gut dieses einheilt. Zur Verbesserung dieser Einheilrate haben die Mediziner ein spezielles Anreicherungsverfahren mit plättchenreichem Plasma (PRP) entwickelt.

Blutplättchen enthalten viele Wachstumsfaktoren, das heißt, sie erhöhen die Einheilrate ähnlich wie die bisher eingesetzten Stammzellen. Allerdings benötigt man nicht die doppelte Fettmenge-was die Methode für alle betroffenen Frauen möglich macht. Auch der Blutverlust ist beim schonenden PRP-Verfahren deutlich geringer: „Schon am Vortag wird das Plasma aus körpereigenem Blut mit einem speziellen Zellseparator gewonnen.

Das Blut wird danach gleich wieder in den Körper eingebracht. Das Plasma wird konzentriert und das Fett mit dem Plasma am nächsten Tag vor der Einbringung in die gewünschte Körperstelle- also etwa in die Brust zur Wiederherstellung angereichert“, erklärt Edvin Turkof, Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie am AKH-Wien.

Die Vorteile der neuen Technik: Der Patientin muss nur ein Teil des Blutes entnommen werden. Die Einheilrate wird deutlich verbessert und der technische Aufwand ist kaum höher. „Damit lässt sich das Ergebnis verbessern, und das zu günstigeren Kosten als bei der Stammzellenanreicherung. Die PRP-Methode ist ein echter Meilenstein“, so Turkof.

4 Injektion.

Nach entsprechender Behandlung und Aufbereitung wird das Fett im gewünschten Bereich unter die Haut implantiert, ohne zu starken Druck auszuüben. Die transplantierten Fettzellen müssen, um sich in das umliegende

Gewebe integrieren zu können, ausreichend von Blutgefäßen versorgt werden. Deshalb werden die Fettzellen vor allem

in der Nähe von Muskelzellen injiziert. Darüber hinaus muss manchmal das Empfängerbett, also die Brust, für das Eigenfett

vorbereitet werden. Vielen Brustkrebspatientinnen werden etwa nur Teile der Brust abgenommen. Das Gewebe ist an

diesen Stellen dann hart und vernarbt. Da lässt sich das Fett nicht einfach einspritzen. Deshalb wird dieser Teil zunächst

geschröpft, also gelockert. Danach lässt sich das Fett viel leichter einbringen. Der Eingriff wird ambulant mit örtlicher

Betäubung oder auch in Vollnarkose durchgeführt.

5 Einheilungsphase.

Bei der EigenfettTransplantation heilen 30 bis 80 Prozent des transferierten Fettes ein. Ein Teil des injizierten Eigenfetts

wird vom Körper wieder abgebaut. Deshalb sind in einigen Fällen mehrere Sitzungen notwendig. Entscheidend sind die

ersten zwei Monate, dann lässt sich abschätzen, wie viele Sitzungen noch angesetzt werden müssen. Fett, das eingeheilt

ist, wird aber nicht mehr abgebaut – das Ergebnis ist also von Dauer. Zudem kann es zu keinen wie auch immer gearteten Unverträglichkeiten oder Nebenwirkungen kommen, da es sich ja um körpereigenes Gewebe handelt.

 


NEWS Oktober 2014 - vorhe-nachher-delle-eigenfett-transplantationDelle nach Brustkrebs.

„Nach meiner Brustkrebsdiagnose wurde mir ein Teil meiner rechten Brust abgenommen. Nach drei Sitzungen konnte sie aber wieder aufgebaut werden. Das Fett wurde mir von den Oberschenkeln entnommen. Schmerzen

hatte ich dabei keine, ich konnte bereits am nächsten Tag wieder nach Hause gehen. Ich war überrascht, wie einfach und unkompliziert diese Methode ist. Ich bekam nur eine Lokalanästhesie. Nach zwei Wochen musste ich zur Nachkontrolle. Man spürt nur einige Tage einen leichten Schmerz an der Stelle, von der das Fett entnommen wurde, aber es bleiben keine Narben zurück.“

 

 

 

 

 

NEWS  41/14 – Lebensart – GESUNDHEIT  von Monika Dlugokecki

Brustvergrößerung mit Eigenfett 6

Kronen Zeitung (Sept. 2014)

Verpflanzung von Eigenfett

Sabine K.: „Ich bin 34 Jahre alt und möchte meine Brüste vergrößern lassen. Ich habe in diesem Zusammenhang über die Verpflanzung von Eigenfett gelesen.  Angeblich kann man es mit Stammzellen anreichern. Was sagt ein Fachmann dazu?“

 

Die Transplantation von Eigenfett setzt sich tatsächlich sowohl im ästhetischen als auch im rekonstruktiven Bereich immer mehr durch. Rekonstruktiv vorwiegend bei der Brustwiederherstellung nach Krebs und verschiedenen Gewebsdefekten, ästhetisch bei der Brustvergrößerung, aber auch der Gesichts- und Handverjüngung, der Aufpolsterung diverser Körperregionen wie Gesäß und Waden sowie…

lesen sie den ganzen Artikel: Kronen_Zeitung_Eigenfett_Sept.2014

 

 

 

Kurier (Sept. 2014)

Für ein strahlendes Lächeln

Piezoimplantologie und die unsichtbare Zahnspange Invisalign
Cityface Dentalcare Institut

Ordinationszeiten
Mo-Do 9-12 und 14-18, Fr 8-13
01/5330147
01/3321432
nach Vereinbarung

INTERNET
www.cityface.at

Den ganzen Artikel lesen: Kurier-Dental- 2014

 

 

 

 

 

RECOVER (Dez. 2013)

Eigenfett ein wertvoller Rohstoff

Eigenfett ist aus der modernen, ästhetischen Chirurgie nicht
mehr wegzudenken: Gesichter und Haut können verjüngt,
Brüste neu aufgebaut und geformt werden.

Körpereigenes Fett hat eine hervorragende Verträglichkeit.

Eingeheiltes Fett wird nicht mehr abgebaut und das erreichte Ergebnis ist somit dauerhaft.

„In einer einzigen Operation können die Implantate entfernt und das
gleiche Volumen durch eine mehrschichtig durchgeführte Eigenfetttransplantation wiederhergestellt werden“

Der ganze Artikel zum Nachlesen