Position der Implantate 3 Monate nach OP unterschiedlich hoch

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    kinshasa693
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    Ich habe vor 3,5 Monaten eine BV durchführen lassen. Habe anatomische 280er Implantate mit moderatem Profil in Dual Plane Methode bekommen. Die OP und die Heilung verliefen komplikationslos, allerdings habe ich von Anfang an bemerkt, dass die rechte Brust ein wenig höher sitzt als die linke und somit einen Huggel am Dekoltee hat. Mein PC sagte zu Recht, dass sich das wahrscheinlich von alleine noch senken würde und man das endgültige Ergebnis erst nach 3 Monaten erahnen könnte.

    Mein PC hat mir geraten, den Brustgurt länger als 6 Wochen zu tragen, insgesamt habe ich den Stutti 12 Wochen Tag und Nacht getragen. Aber das rechte Implantat sitzt bis heute einen fingerbreit höher als links. Nun habe ich aber festgestellt, dass die rechte Brust irgendwie fester sitzt als die linke, sie bewegt sich nicht mit. Die Linke bewegt sich recht natürlich, sie lässt sich ohne Mühe etwas anheben und auch im Liegen bewegt sie sich leicht nach rechts oder links.

    Den größten Unterschied sieht man aber, wenn ich die Arme hebe. Die linke geht mit nach oben, die rechte dagegen nicht. Dadurch haben die Brüste einen sehr deutlich sichtbaren Höhenunterschied. Ausserdem habe ich bemerkt, dass das rechte Impli ein wenig eingedrückt wird, wenn ich den rechten Brustmuskel anspanne. Es ist zwar nicht viel, aber im Bikini oder Oberteilen mit Ausschnitt kann man es sehen. Links dagegen bewegt sich das Implantat gar nicht, wenn ich den Brustmuskel anspanne.

    Durch die unterschiedliche Höhe haben die Brüste auch nicht dieselbe Form. Die Linke ist wirklich perfekt: ganz natürlicher Übergang ohne Huggel, nach unten hin hat die Brust eine richtig schöne runde Fülle. Die rechte hingegen macht mehr Dekolltee und hat nach unten nicht so eine Fülle, weil die Brust einfach ein Stück weiter oben beginnt.

    Bei meinem PC war ich vor 5 Wochen das letzte Mal und habe den Huggel sowie die unterscheidliche Form angesprochen. Er sagte mir, dass es durchaus sein könnte, dass der Huggel rechts bleibt. Als Grund gab er an, dass ich Rechtshänderin sei und der rechte Brustmuskel ein wenig stärker ausgeprägt sei als der Linke, daraufhin hat er mir empfohlen, den Stutti insegsamt 12 Wochen zu tragen. Von einer Korrektur hat er aber nichts gesagt.
    Leider hatte ich bei diesem letzten Gespräch noch nicht den festeren Sitz des linken Implantats bemerkt und auch nicht die Bewegung durch den angespannten Brustmuskel. Heute bin ich davon überzeugt, dass der Huggel und die unterscheidliche Form nicht durch den stärkeren rechten Brustmuskel verursacht wird, sondern weil sich das rechte Implantat nicht vollständig gesenkt hat und eindeutig einen fingerbreit höher sitzt.

    Was raten Sie mir?
    Würde man in diesem Fall, eine Korrektur vornehmen? Und wie würde eine Positionskorrektur verlaufen: Vollnarkose, ambulant oder stationär?
    Wie lange muss man sich danach schonen?
    Wer trägt die Kosten dieser Korrektur?

    Ich möchte schnellstmöglich die o.g. Probleme mit meinem PC besprechen und mich sehr gut auf dieses Gespräch vorbereiten. Von daher wäre ich sehr, sehr dankbar für eine ärztliche Einschätzung.

  • #5252
    DerTurkof
    DerTurkof
    Moderator

    Nach 3 Monaten ändert sich eigentlich nichts mehr, das wäre eine Ausnahme. Wenn Sie eine Korrektur wollen, ist die OP unvermeidlich, ist aber eher harmlos und kann auch in Dämmerschlaf gemacht werden und ambulant erfolgen. Danach muss das Implantat präzise abgetaped werden um eine neuerliche Verschiebung zu verhindern, außer Gefecht sind Sie nur sehr kurz, es wird ja kaum operiert. Die Kosten sind eine Vereinbarungsfrage: ich verrechne meinen Patientinnen bei einer Positionskorrektur kein Honorar, nur die OP-Spesen. Das müssen Sie mit Ihrem PC besprechen…

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