Fettabsaugung

Fettabsaugen Wien Dr. TurkofDie Fettabsaugung dient der Verkleinerung unvorteilhaft angesammelter Fettdepots (Körperformung – „body contouring“) und nicht der Gewichtsreduktion. Dennoch können bei sinnvoller und guter Planung auch größere Mengen Fett abgesaugt werden.

Die Fettabsaugung zählt weltweit zu den häufigsten Eingriffen in der ästhetischen Chirurgie. In geübter Hand und bei sorgfältiger Planung ist die Liposuction ein äußerst effektiver Eingriff, der zumeist in örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt werden kann. Komplikationen treten vor allem dann auf, wenn eine schlechte Betreuung der PatientInnen vorliegt (Operationen im Ausland), oder wenn dieser scheinbar „einfache“ Eingriff von unqualifizierten ÄrztInnen bzw. nicht unter sterilen Bedingungen durchgeführt wird. Daher kommt es vereinzelt immer wieder zu schweren Komplikationen, sodass in den Medien die Fettabsaugung zu unrecht als „gefährlich“ eingestuft wird.

Die erste moderne Fettabsaugung wurde 1980 durchgeführt. Eine stumpfe Hohlkanüle, die am Ende kleine Öffnungen aufweist, wird unter die Haut eingebracht und Vakuum angelegt. Durch heftiges Hin- und Herbewegen werden Fettbröckelchen aus der Umgebung „weggehobelt“. Diese grundsätzlich eher grobe Methode wird als „Klassische Fettabsaugung“ bezeichnet. Mittlerweile gibt es eine Reihe anderer Methoden, die für sich in Anspruch nehmen, gewebeschonender, schneller und effektiver zu arbeiten.

02Ich arbeite seit 2000 mit einer vibrationsassisierten Methode (Lipomatic®), die dadurch charakterisiert ist, dass die Kanülenspitze mit einer Frequenz von 10 Hertz dreidimensional rotiert. Bei mehr als 2500 abgesaugten Körperregionen kam es zu keiner einzigen nennenswerten Komplikation, bei keinem Patienten kam es zu Embolie, Kreislaufschock oder Verletzung innerer Organe. Sowohl die Ergebnisse als auch die Patientenzufriedenheit sind ausgezeichnet!

Mit der Lipomatic® kann buchstäblich an jeder Körperregion Fett abgesaugt werden, sodass auch heikle Areale wie Oberschenkelinnenseite, Oberarminnenseite, Hals, Waden oder Knieregion problemlos behandelt werden können.

Ein gutes Ergebnis ist erreicht

  • wenn die neu geschaffenen Konturen mit den angrenzenden Körperregionen harmonisieren
  • wenn die abgesaugten Stellen als solche nicht erkannt werden (keine Dellen etc.)
  • wenn ein symmetrisches Ergebnis vorliegt

Das Tragen von Kompressionswäsche nach einer Fettabsaugung und die Durchführung von Endermologie-Behandlungen (Lipomassage) dienen der Optimierung des operativen Ergebnisses und sind durchaus empfehlenswert.

Grundsätzlich dient die Fettabsaugung zur Verkleinerung unvorteilhaft angesammelter Fettdepots (Körperformung – „body contouring“) und nicht der Gewichtsreduktion. Dennoch können bei sinnvoller und guter Planung auch größere Mengen Fett abgesaugt werden. Die PatientInnen müssen jedoch entsprechend aufgeklärt und vorbereitet werden.

Vorher-Nachher-Fotos Fettabsaugung

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Ihr Dr. Turkof

 
Häufige Fragen
1. Ab welchem Alter und bis in welches Alter kann man eine Fettabsaugung durchführen?

Eine Fettabsaugung sollte sinnvollerweise nicht vor dem 18. Lebensjahr durchgeführt werden. Nach oben hin gibt es grundsätzlich keine Einschränkung wenn es keine gesundheitlichen Einwände gibt.

2. Welche Methoden der Fettabsaugung gibt es?

Neben der „Klassischen Fettabsaugung“, die 1980 erstmals durchgeführt wurde, gibt es eine Reihe anderer Methoden, die für sich in Anspruch nehmen, das Gewebe mehr zu schonen. Dazu gehören Ultraschall-assistierte, Laser-assistierte, Wasserstrahl-assistierte, Vibrationsassistierte oder Elektrisch-assistierte Fettabsaugung. Meiner Ansicht nach ist die Lipomatic® (vibrationsassistiert mit dreidimensional rotierender Kanüle), die auch ich einsetze, die derzeit beste Methode Fett abzusaugen, weil sie sowohl Gefäße, Nerven & Bindegewebesepten besonders schont als auch sehr effektiv ist.

3. Wann ist eine Fettabsaugung empfehlenswert?

Die Fettabsaugung ist dann ideal einsetzbar, wenn bei normalem Körpergewicht unvorteilhafte Fettansammlungen vorliegen (z.B. Reiterhosen, Hüften, Oberschenkel). Sie dient der Harmonisierung der Körperform und nicht primär der Gewichtsreduktion.

4. Welche Körperregionen können abgesaugt werden?

Mit der Lipomatic® kann grundsätzlich an allen Körperregionen Fett abgesaugt werden, selbst heikle Areale wie Waden, Hals etc. stellen kein Hindernis mehr dar.

5. Wieviel Fett kann bei einer Sitzung abgesaugt werden?

Wird der Eingriff in örtlicher Betäubung durchgeführt, liegt die derzeit empfohlene Obergrenze bei 3l reinem Fett. Wird in Vollnarkose gearbeitet und eine entsprechende postoperative Überwachung sichergestellt, kann auch mehr abgesaugt werden.

6. Wenn mehrere Sitzungen geplant sind, wie viel Zeit sollte zwischen den Eingriffen liegen?

Zwischen zwei Sitzungen mittleren Ausmaßes sollten zumindest zwei Monate liegen.

7. Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für den Eingriff?

Eine Fettabsaugung ist grundsätzlich ein ästhetischer Eingriff und wird daher von der Krankenkasse nicht übernommen.

8. Welche Komplikationen können auftreten?

Gesundheitliche Komplikationen umfassen vorrangig Schock und Embolie, beides ist bei sinnvoller Planung, Einsatz einer gewebeschonenden Methode und sorgfältiger Durchführung weitestgehend zu vermeiden. Das Ergebnis betreffende Risiken umfassen Asymmetrien, Dellenbildungen und Hautverfärbungen. Ästhetische Komplikationen können fast immer vollständig korrigiert werden.

9. Verbleiben nach einer Fettabsaugung Narben?

Um die Absaugkanüle in das Fett einzubringen, müssen kleine Hautschnitte gesetzt werden. Diese sind 2-6mm lang und heilen zumeist so zart ab, dass sie kaum erkennbar sind. In den ersten Monaten können die Narben etwas gerötet sein und fallen dadurch mehr auf. Mit der Zeit blassen aber ab und sind nahezu unsichtbar.

10. Ab wann ist man nach einer Fettabsaugung wieder „einsatzfähig“?

Dies hängt in hohem Maße von der Anzahl der abgesaugten Regionen, der Absaugmenge und von der individuellen Schmerzempfindlichkeit ab. Im Allgemeinen ist man nach 7-10 Tagen wieder normal belastbar.

11. Wie lange sollte man Kompressionswäsche tragen?

Das Tragen der Kompressionswäsche ist für die Dauer von 4-6 Wochen empfehlenswert. Durch die Kompressionswäsche entstehen weniger Hämatome, das Gewebe wird gestützt und die Haut passt sich den neuen, reduzierten Volumenverhältnissen besser an.

12. Kann man an den abgesaugten Körperregionen wieder zunehmen?

Grundsätzlich schon. Da aber durch die OP die Anzahl der Fettzellen an den abgesaugten Stellen reduziert wird, nimmt man dort deutlich weniger leicht zu.

13. Wie sind die Langzeitergebnisse nach einer Fettabsaugung?

Bleiben Gewichtsschwankungen von mehr als 5kg aus, sind die Langzeitergebnisse im Allgemeinen ausgezeichnet.

Leistungsbeschreibung & Kosten
Erstordination

Die Erstordination dauert bis zu 30 Minuten und kostet EUR 180,– . Für Beratungen die länger als 30 Minuten dauern, werden EUR 250,- verrechnet. Alle weiteren Ordinationen, wenn von Ihnen gewünscht auch mehrere Beratungsgespräche, sind kostenfrei.

Beim Kauf des Buches „Fettabsaugung“ (EUR 29,90) ist das Erstgespräch inkludiert! Sie können das Buch bei Ihrem Erstbesuch in der Ordination erwerben oder online bestellen.

OP-Vorbereitung bei Durchführung der Fettabsaugung in örtlicher Betäubung

Aus hygienerechtlichen Gründen ist eine Blutuntersuchung (sog. „kleines Blutlabor“) notwendig, inkl. HIV und Hepatitis A, B, C. Sofern Sie in Österreich sozialversichert sind und der Eingriff medizinisch indiziert ist, entstehen für das Blutbild keine zusätzlichen Kosten.

OP-Vorbereitung bei Durchführung der Liposuction (Fettabsaugung) in Vollnarkose

Die OP-Vorbereitung umfasst eine Blutuntersuchung (sog. „großes Blutlabor“), ein Lungenröntgen sowie eine OP-Freigabe durch einen Allgemeinmediziner oder Internisten. Sofern Sie in Österreich sozialversichert sind und der Eingriff medizinisch indiziert ist, entstehen keine zusätzlichen Kosten. Dasselbe gilt für die OP-Freigabe durch einen Internisten oder Allgemeinmediziner, der mit den in Österreich üblichen Sozialversicherungsträgern einen Vertrag hat. Bei Wahlärzten übernimmt die Versicherung etwa 50% der Kosten.

Spitalsaufenthalt – ambulant oder tagesklinisch (keine Übernachtung)

EUR 500,- – 1.500,- je nach OP-Dauer und Krankenhaus

Spitalsaufenthalt – stationär (mit Übernachtung)

EUR 1.350,- – 3.500,- je nach OP-Dauer, Anzahl der Übernachtungen, Zimmerkategorie (Suite, Einbett, Mehrbett) und Krankenhaus

Anästhesie

In der Regel findet der Eingriff in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) statt, daher entstehen keine zusätzlichen Kosten. Findet der Eingriff in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) statt, muss ein Anästhesist zur OP hinzugezogen werden. Die Kosten für den Anästhesisten variieren je nach Dauer der Operation zwischen EUR 300-800,- im Schnitt muss mit EUR 400-600,- gerechnet werden.

OP-Honorar

Je nachdem, wie viele Körperregionen abgesaugt werden sollen und wie ausgeprägt die Fettdepots sind, beträgt das OP-Honorar zwischen EUR 500-8.000,- Im Durchschnitt muss bei einer Absaugung von zwei Regionen (Reiterhose & Innenseite der Oberschenkel) mit EUR 2.500-3.000,- gerechnet werden.

Visiten

Visiten sind im OP-Honorar mitinbegriffen.

Kompressionswäsche

Nach einer Fettabsaugung ist das Tragen von Kompressionswäsche empfehlenswert. Durch die Kompressionswäsche entstehen weniger Hämatome, das Gewebe wird gestützt und die Haut passt sich den neuen, reduzierten Volumenverhältnissen besser an. Je nach Fabrikat und Ausführung entstehen Kosten zw. EUR 60-180,-

Kontrolluntersuchungen

Kontrolluntersuchungen sind im OP-Honorar mitinbegriffen.

OP-Vorbereitung

Findet der Eingriff der Fettabsaugung in Lokalanästhesie statt, sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

  • Komplettes präoperatives Blutbild inkl. Blutgruppe, HIV und Hepatitis A, B, C

Findet der Eingriff in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) statt, sind zusätzlich folgende Untersuchungen erforderlich:

  • Lungenröntgen
  • EKG
  • Operationsfreigabe durch einen Allgemeinmediziner oder Internisten.

Bitte beachten Sie, dass die Untersuchungen zum Zeitpunkt der OP nicht älter als 10 Tage sein dürfen. Bitte bringen Sie alle Befunde zur Operation ins Krankenhaus mit.

Aspirin, Thromboass und ähnliche Präparate dürfen 14 Tage vor dem Eingriff nicht mehr eingenommen werden.

Bitte kommen Sie am Tag Ihrer Operation 2,5 Stunden vor dem Eingriff ins Spital und melden sich beim Portier an. Nach Erledigung der Aufnahmeformalitäten werden Sie in Ihr Zimmer gebracht, auf Wunsch erhalten Sie eine Infusion, die Ihren Durst reduziert.

OP-Checkliste
  • OP-Termin planen
  • OP-Termin festlegen (Urlaub oder Zeitausgleich nehmen, ggf. Kinderbetreuung einplanen etc.)
  • frühestens 2 Wochen vor der Operation die präoperativen Untersuchungen (Blutlabor, ggf. Lungenröntgen, EKG, OP-Freigabe) durchführen lassen
  • Präoperatives Gespräch am Tag vor der OP. Es werden die Befunde begutachtet, letzte Details besprochen, die Einverständniserklärung unterzeichnet und die Kompressionswäsche angemessen & ausgewählt. Eine Einweisung zur Aufnahme ins Spital wird Ihnen von der Assistentin mitgegeben, diese ist auszufüllen und ins Spital mitzubringen. Festlegen des 1. Kontrollbesuches in der Ordination.
  • Eintreffen im Spital 2,5 h vor der Operation – Aufnahmeformalitäten. Auf Wunsch begleitet Sie eine MitarbeiterIn und verkürzt Ihnen der Zeit vor der OP.
  • Entlassung aus dem Spital erfolgt zumeist am Tag der Operation. Bitte fahren Sie nicht selbst, nehmen Sie sich ein Taxi oder lassen Sie sich abholen.
  • Zu Hause ist Schonung einzuplanen, vermeiden Sie körperlich anstrengende Tätigkeiten.
  • 1. Kontrollbesuch (ca. 5-7 Tage nach der OP): Wechseln der Pflaster
  • 2. Kontrollbesuch (ca. 10 Tage nach der OP): Entfernen der Nähte
  • 3. Kontrollbesuch (ca. 20 Tage nach der OP)
  • 4. Kontrollbesuch (ca. 30 Tage nach der OP)
  • weitere Kontrollen nach zwei und sechs Monaten
  • Abschlusskontrolle nach einem Jahr