Oberarmstraffung

Die Oberarmstraffung ist ein Eingriff, der in erster Linie nach massiver Gewichtsabnahme durchgeführt wird. Unabhängig davon haben aber viele Menschen konstitutionell starke Oberarme, die sie stören.
Ebenfalls häufig stört Betroffene das Auftreten von Falten an der Oberarminnenseite, die selbst bei normalem Umfang der Oberarme auftreten können.

Es stehen zwei Methoden der Oberarmstraffung zur Wahl:

  • halbmondförmiger Schnitt in der Achselregion
  • gerader Schnitt von der Achsel bis zum Ellbogen

Die Methode mit dem halbmondförmigen Schnitt reduziert den Umfang der Oberarme nur geringfügig, vermag aber die Haut an der Innenseite zu straffen, und damit Falten zu beseitigen.

Die Methode mit dem Schnitt entlang der Innenseite des Oberarmes ist sehr effektiv, sie reduziert den Umfang der Oberarme deutlich und beseitigt auch Falten.

Bei der überwiegenden Anzahl meiner PatientInnen ist der Hautüberschuss gravierend, sodass die lange Schnittführung viel häufiger notwendig ist als der halbmondförmige Schnitt. Im Idealfall wird die Narbe so platziert, dass sie genau am Übergang der Oberarminnen- und Rückseite zu liegen kommt. Auf diese Weise ist sie sowohl von vorne als auch von hinten kaum sichtbar.

Ein wichtiger Aspekt der Oberarmstraffung ist die Vermeidung der Hautspannung in der Achselregion, die zu einer erneuten Erschlaffung der Haut und zu einer Verziehung des Hautschnitts in Richtung Ellbogen führen kann. Zu diesem Zweck muss die gestraffte Haut durch Bildung eines Dermislappens an eine feste Struktur in der Axilla verankert werden.

Ist eine Reduktion des Umfangs gewünscht und die Haut noch straff, kann mit einer Fettabsaugung allein durchaus ein gutes Ergebnis erzielt werden.

Vorher-Nacher-Fotos Oberarmstraffung

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Ihr Dr. Turkof

 
Häufige Fragen
1. Kann eine Verkleinerung des Oberarmumfangs auch mit einer Fettabsaugung erreicht werden?

Wenn kein Hautüberschuss besteht bzw. wenn die Haut noch straff ist, kann mit einer Fettabsaugung allein durchaus ein gutes Ergebnis erzielt werden.

2. Welche Methoden der Oberarmstraffung gibt es?

Es gibt im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, die sich nach dem Ausmaß des zu korrigierenden Hautüberschusses richten. Bei geringem bis mäßigem Hautüberschuss kann der Eingriff auf die Achselregion beschränkt werden, ist mehr zu tun, muss der Eingriff auf den Oberarm erweitert werden.

3. Wo verbleiben bei einer Oberarmstraffung die Narben?

Je nachdem welche Operationsmethode zum Einsatz gekommen ist, verläuft die Narbe entweder von der Achsel ausgehend entlang der Innenseite des Oberarms bis in die Nähe des Ellbogens oder bleibt auf die Achselregion beschränkt.

4. Wie auffällig sind die Narben?

Beschränkt sich der Hautschnitt auf die Achselregion, ist die Narbe bei rasierter Achsel nur bei angehobenen Armen sichtbar. Bei der langen Schnittführung wird der Hautschnitt so gesetzt, dass er am Übergang der Oberarminnen- und Rückseite zu liegen kommt. Auf diese Weise ist die Narbe sowohl von vorne als auch von hinten kaum sichtbar.

5. Findet der Eingriff in örtlicher Betäubung statt?

Wenn die Operation auf die Achselregion beschränkt bleibt, kann der Eingriff in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Bei der langen Schnittführung wird der Eingriff in Vollnarkose durchgeführt.

6. Übernimmt die Krankenkasse den Eingriff?

Leider nein, im Gegensatz zur Bauchdeckenstraffung ist eine Oberarmstraffung ein rein ästhetischer Eingriff, der von der Krankenkasse nicht übernommen wird.

7. Wie lange ist man im Spital?

Wenn der Eingriff in örtlicher Betäubung durchgeführt wird, kann das Krankenhaus am Tag der Operation verlassen werden. Findet die Operation in Vollnarkose statt, ist mit einer Nacht stationären Krankenhausaufenthalts zu rechnen.

8. Welche Komplikationen können auftreten?

Die häufigsten medizinischen Komplikationen sind Nachblutungen, Infektionen und Verletzung eines sensiblen Hautnervs. Bei sorgfältiger Durchführung des Eingriffs sind Nachblutungen und Infektionen weitestgehend vermeidbar. Die Verletzung des Hautnervs ist jedoch manchmal unvermeidbar, insbesondere dann, wenn der Hautüberschuss stark ausgeprägt ist und der im Operationsgebiet verlaufende Nerv nicht geschont werden kann. Komplikationen, die das Ergebnis betreffen, umfassen asymmetrische Narben, Ausreißen der Verankerungsnähte, Dog-Ear-Bildung und Narbenkeloide. Bis auf Narbenkeloide sind die ästhetischen Komplikationen durch einen Korrektureingriff relativ einfach behebbar.

9. Ab wann ist man nach einer Oberarmstraffung wieder „einsatzfähig“?

Verhältnismäßig frühzeitig. Bei komplikationslosem Verlauf ist man bereits nach wenigen Tagen wieder voll einsatzfähig. Auf Über-Kopf-Sportarten sollte man für die Dauer von vier Wochen verzichten, um die Narben keiner unnötigen Spannung aussetzen.

10. Wie sind die Langzeitergebnisse nach einer Oberarmstraffung?

Wenn Gewichtsschwankungen ausbleiben, sind die Langzeitergebnisse im Allgemeinen ausgezeichnet.

Leistungsbeschreibung & Kosten
Erstordination

Die Erstordination dauert bis zu 30 Minuten und kostet EUR 180,– . Für Beratungen die länger als 30 Minuten dauern, werden EUR 250,- verrechnet. Alle weiteren Ordinationen, wenn von Ihnen gewünscht auch mehrere Beratungsgespräche, sind kostenfrei.

Beim Kauf des Buches „Oberarm- und Schenkelstraffung“ (EUR 29,90) ist das Erstgespräch inkludiert! Sie können das Buch bei Ihrem Erstbesuch in der Ordination erwerben oder online bestellen.

OP-Vorbereitung bei Durchführung des Eingriffs in örtlicher Betäubung

Aus hygienerechtlichen Gründen ist eine Blutuntersuchung (sog. „kleines Blutlabor“) notwendig, inkl. HIV und Hepatitis A, B, C. Sofern Sie in Österreich sozialversichert sind und der Eingriff medizinisch indiziert ist, entstehen für das Blutbild keine zusätzlichen Kosten.

OP-Vorbereitung bei Durchführung des Eingriffs in Vollnarkose

Die OP-Vorbereitung umfasst eine Blutuntersuchung (sog. „großes Blutlabor“), ein Lungenröntgen sowie eine OP-Freigabe durch einen Allgemeinmediziner oder Internisten. Sofern Sie in Österreich sozialversichert sind und der Eingriff medizinisch indiziert ist, entstehen keine zusätzlichen Kosten. Dasselbe gilt für die OP-Freigabe durch einen Internisten oder Allgemeinmediziner, der mit den in Österreich üblichen Sozialversicherungsträgern einen Vertrag hat. In unserem Ärztezentrum gibt es einen Internisten, der Wahlarzt ist. Bei Wahlärzten übernimmt die Versicherung etwa 50% der Kosten.

Spitalsaufenthalt – ambulant oder tagesklinisch (keine Übernachtung)

EUR 700 – 1.500,- je nach OP-Dauer und Krankenhaus

Spitalsaufenthalt – stationär (mit Übernachtung)

EUR 1.300 – 3.500,- je nach OP-Dauer, Anzahl der Übernachtungen, Zimmerkategorie (Suite, Einbett, Mehrbett) und Krankenhaus

Anästhesie

In der Regel findet der Eingriff in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) statt, daher muss ein Anästhesist zur OP hinzugezogen werden. Die Kosten für den Anästhesisten variieren je nach Dauer der Operation zwischen EUR 400-800,- im Schnitt muss mit EUR 500-600,- gerechnet werden. Findet der Eingriff in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) statt, entstehen keine zusätzlichen Kosten, weil kein Anästhesist zur OP hinzugezogen werden muss.

OP-Honorar

Abhängig davon, welche Methode eingesetzt wird (kurze oder lange Schnittführung), beträgt das OP-Honorar zwischen EUR 2.500-4.500,-

Visiten

Visiten sind im OP-Honorar mitinbegriffen.

Kontrolluntersuchungen

Allle weiteren Kontrolluntersuchungen sind im OP-Honorar mitinbegriffen.

OP-Vorbereitung

Findet der Eingriff in Lokalanästhesie statt, sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

  • Komplettes präoperatives Blutbild inkl. Blutgruppe, HIV und Hepatitis A, B, C

Findet der Eingriff in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) statt, sind zusätzlich folgende Untersuchungen erforderlich:

  • Lungenröntgen
  • EKG
  • Operationsfreigabe durch einen Allgemeinmediziner oder Internisten.

Bitte beachten Sie, dass die Untersuchungen zum Zeitpunkt der OP nicht älter als 10 Tage sein dürfen. Bitte bringen Sie alle Befunde zur Operation ins Krankenhaus mit.

Aspirin, Thromboass und ähnliche Präparate dürfen 14 Tage vor dem Eingriff nicht mehr eingenommen werden. Gegebenenfalls kann eine Umstellung auf Heparin erfolgen.

Bitte kommen Sie am Tag Ihrer Operation 2,5 Stunden vor dem Eingriff ins Spital und melden sich beim Portier an. Nach Erledigung der Aufnahmeformalitäten werden Sie in Ihr Zimmer gebracht, auf Wunsch erhalten Sie eine Infusion, die Ihren Durst reduziert.

Bitte beachten Sie, dass Sie nach der Operation für 10 Tage nicht rauchen sollen, weil Nikotin die Blutgefäße verengt und eine reguläre Wundheilung dadurch gefährdet ist.

OP-Checkliste
  • OP-Termin planen
  • OP-Termin festlegen (Urlaub oder Zeitausgleich nehmen, ggf. Kinderbetreuung einplanen etc.)
  • Frühestens 2 Wochen vor der Operation die präoperativen Untersuchungen (Blutlabor, ggf. Röntgen, EKG, OP-Freigabe) durchführen lassen.
  • Präoperatives Gespräch am Tag vor der OP. Es werden die Befunde begutachtet, letzte Details besprochen und die Einverständniserklärung unterzeichnet. Eine Einweisung zur Aufnahme ins Spital wird Ihnen von der Assistentin mitgegeben, diese ist auszufüllen und ins Spital mitzubringen. Festlegen des 1. Kontrollbesuches in der Ordination.
  • Eintreffen im Spital 2,5 h vor der Operation – Aufnahmeformalitäten. Auf Wunsch begleitet Sie eine MitarbeiterIn und verkürzt Ihnen der Zeit vor der OP.
  • Entlassung aus dem Spital entweder am Tag der Operation bzw. am darauffolgenden Tag, wenn der Eingriff in Vollnarkose erfolgte. Bitte fahren Sie nicht selbst, nehmen Sie sich ein Taxi oder lassen Sie sich abholen.
  • Zu Hause ist Schonung einzuplanen, vermeiden Sie körperlich anstrengende Tätigkeiten.
  • 1. Kontrollbesuch (ca. 5-7 Tage nach der OP)
  • 2. Kontrollbesuch (ca. 10 Tage nach der OP): Entfernen der Nähte
  • 3. Kontrollbesuch (ca. 20 Tage nach der OP)
  • 4. Kontrollbesuch (ca. 30 Tage nach der OP)
  • weitere Kontrollen nach einem, zwei und sechs Monaten
  • Abschlusskontrolle nach einem Jahr