Facelifting

Facelifting-wien-turkofDas Face-Lifting gehört zu den ältesten Operationen in der Schönheitsmedizin und gilt als Rolls-Royce Eingriff aller ästhetisch-chirurgischen Eingriffe. Mit einem Facelifting soll das Gesicht jünger & frischer erscheinen. Der Eingriff soll also dem Alterungsprozess entgegenwirken.

Die modernen Techniken ermöglichen eine zielgerichtete Korrektur der Problemzonen und erreichen in geübter Hand sehr natürliche Ergebnisse. Der gefürchtete Mimikverlust und die verzogenen Mundwinkel sind heutzutage bei fachgerechter Durchführung kein Thema mehr.

Im Alter erschlaffen die Gewebestrukturen, und das Gesicht sinkt durch den Einfluss der Schwerkraft nach unten. Weiters entstehen durch die Erschlaffung der Haut Falten, und schließlich nimmt im Alter auch das Unterhautfettgewebe ab, wodurch das Gesicht auch an Volumen verliert.

Die ästhetische Gesichtschirurgie muss auf diese drei Aspekte eingehen:

  • Repositionierung der abgesunkenen Strukturen
  • Beseitigung der Hautfalten
  • Einbringen von Volumen in die abgeflachten Regionen

01Aus plastisch-chirurgischer Sicht wird das Gesicht in vier Regionen unterteilt:

  • Stirn
  • Mittelgesicht
  • Wangen
  • Hals

Jede dieser vier Regionen altert ungleich und individuell. Wir alle wissen, wie unterschiedlich bei zwei Menschen gleichen Alters das Ausmaß der „Hamsterbacken“ ausfallen kann, ebenso können in ein- und demselben Gesicht sehr starke regionale Alterungsstufen erkennbar sein. So kann ein deutliches Doppelkinn vorliegen, währenddessen im Wangenbereich keine Falten zu sehen sind. Daraus geht hervor, wie wichtig die genaue Problemanalyse für die Planung eines Faceliftings ist.

Alle vier Gesichtsregionen müssen als eigene, getrennt zu korrigierende Teile des Gesichts angesehen werden, wobei es außerdem für jede von ihnen viele verschiedene, sich in der Effizienz und im operativen Umfang deutlich voneinander unterscheidende Korrektureingriffe gibt.

Stirnlifting

Das Stirnlifting dient der Beseitigung von Stirnfalten und zur Anhebung der Augenbrauen, es ist eine effektive Methode zur Beseitigung des „finsteren“ Gesichtsausdrucks. Gerade die Position der Augenbrauen beeinflusst den Gesichtsausdruck maßgeblich.

Ein gelungenes Stirnlifting kann ähnlich viel bewirken wie ein gelungenes Wangen-Lifting. Die Höhe der Stirn ist bei der Wahl der Stirnlifting-Methode von ausschlaggebender Bedeutung.

Drei Methoden stehen zur Auswahl:

  • coronares Stirnlifting
  • prätrichiales Stirnlifting
  • endoskopisches Stirnlifting

Wenn Sie sich für ein Stirnlifting interessieren und eine niedrige Stirn haben, wäre das coronare Stirnlifting geeignet. Bei dieser Methode verläuft der Hautschnitt bogenförmig innerhalb der behaarten Kopfhaut. Neben der Beseitigung der Stirnfalten und der Anhebung der Augenbrauen führt dieser Eingriff zu einer Erhöhung der Stirn.

Sollten Sie eine hohe Stirn haben, wäre das prätrichiale Stirnlifting geeignet. Bei dieser Methode verläuft der Hautschnitt entlang der Stirn-Haargrenze. Neben der Beseitigung der Stirnfalten und der Anhebung der Augenbrauen führt dieser Eingriff zu einer niedrigeren Stirn.

Beim endoskopischen Stirnlifting wird kein Hautüberschuss entfernt, daher entstehen fast keine Narben, allerdings ist es deutlich weniger effizient als das coronare oder das prätrichiale Stirnlifting.

Mittelgesichtslifting

Das Mittelgesichtslifting dient zur Korrektur der Region, die sich vom Unterrand der knöchernen Augenhöhle zum seitlichen Mundwinkel erstreckt. Dieser Bereich altert oft früher als die übrigen Gesichtsregionen. Durch den Volumenverlust und die Erschlaffung des Gewebes senkt sich das Mittelgesicht, und es kommt zu Bildung von Augenringen, zu einer Abflachung der Jochbeinregion und zur Betonung der Nasolabialfalten. 

Das Mittelgesichtslifting hat daher drei Ziele:

  • Korrektur der Augenringe
  • Aufpolsterung der abgeflachten inneren Jochbeinregion
  • Korrektur der Nasolabialfalten

Es stehen drei Methoden zur Auswahl:

  • subperiostales Midface-Lifting
  • Midface-Lifting mit der MACS-Technik
  • Midface-Lifting mit erweitertem SMAS-Lappen

Lassen Sie sich bitte von den Fachbegriffen nicht abschrecken. Die Wahl der Technik hängt von den anatomischen Voraussetzungen ab, also welche der drei Problemzonen (Augenringe, Jochbeinregion, Nasolabialfalten) im Vordergrund steht.

Sind die Augenringe stark ausgeprägt, muss vor allem die obere Gewebeschicht angehoben werden, was am besten mit der MACS-Technik gelingt. Gleichzeitig werden die Nasolabialfalten effektiv korrigiert.

Stört die abgeflachte Jochbeinregion, muss vor allem Volumen in diese Region eingebracht werden, dazu eignet sich die subperiostale Technik. Für die Korrektur der Nasolabialfalten ist diese Methode nicht so gut geeignet.

Die dritte Technik ist keine eigenständige Methode, sondern kann nur als Ergänzung eines Wangen-Liftings eingesetzt werden. Wenn neben einem abgesunkenen Mittelgesicht auch Hamsterbacken und Falten im Wangenbereich vorliegen, kann im Rahmen des Wangenliftings durch Erweiterung der dabei eingesetzten Technik (SMAS-Lappen) auch das Mittelgesicht mit korrigiert werden.

Wangenlifting

Das Wangen-Lifting wird von allen eingesetzten ästhetischen Operationen im Gesicht am häufigsten
durchgeführt und weist die größte Bandbreite an verschiedenen Techniken auf.

Das Wangen-Lifting kann die Hamsterbacken korrigieren und eine seitlich abgeflachte Jochbeinregion aufpolstern, kaum aber die Nasolabialfalten und gar nicht die Augenringe und Tränensäcke korrigieren.

Der Klassiker unter den zur Verfügung stehenden Methoden ist das Wangelifting mit dem SMAS-Lappen. Gleichzeitig ist dies auch die effektivste Technik, um Hamsterbacken und Falten nachhaltig zu korrigieren. Es handelt sich um ein zweischichtiges Verfahren, bei welchem man das SMAS strafft, die Wangenhaut sanft ausgestreift und nach Entfernung des Überschusses spannungsfrei wieder anlegt. Dadurch wird der gefürchtete Mimikverlust vermieden.

Neben dieser Methode gibt es eine ganze Bandbreite von Techniken, die weniger Aufwand erfordern, aber auch weitaus weniger effektiv sind. Dazu gehören sog. „moderne“ Methoden, die häufig in Zeitungen und Magazinen beworben werden und für sich den vermeintlichen Vorteil rascher Abheilung und geringer Rekonvaleszenzzeiten in Anspruch nehmen. Diese Art der Eingriffe ist höchstens bei relativ jungen PatientInnen geeignet, wo eigentlich nicht viel gemacht werden muss. Ein Mini-Lifting bei einem 60ig jährigen Patienten anzubieten, der altersübliche Problemzonen aufweist, ist nicht vertretbar und verantwortungslos.

Das Wangen-Lifting kann mit geringem Aufwand um ein begrenztes Hals-Lifting erweitert werden.

Halslifting

Die Straffung des Halses wird in den meisten Fällen mit einem Wangenlifting kombiniert, kann aber auch allein durchgeführt werden.

Es stehen drei Methoden zur Auswahl:

  • Straffung des Halses durch alleinige Entfernung der Haut
  • Straffung des Halses mit der SMAS-Technik
  • Straffung des Halses mit der Korsett-Technik nach Feldmann

Das Hals-Lifting durch alleinige Hautentfernung hinter dem Ohr ist von geringer Effektivität und veraltet. Die Standard-Methode ist die seitwärts gerichtete Straffung des Platysmas mit der SMAS-Technik. Das Platysma ist der oberflächlich gelegene, gerade Halsmuskel, der seitlich in das SMAS übergeht und dessen Erschlaffung die Bildung eines Doppelkinns bewirkt.

Die bei Weitem effektivste Methode ist die Korsett-Operation nach Feldmann, weil sie durch die Vereinigung der Platysmahälften eine neue, bandartige anatomische Struktur schafft, mit welcher der Hals nach innen und oben verlagert werden kann. Der Hals bildet in der Profilansicht also wieder einen rechten Winkel.

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Ihr Dr. Turkof

 

Häufige Fragen
1. In welchem Alter sollte man ein Facelifting sinnvollerweise durchführen?

Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Menschen altern individuell daher gibt es kein einheitliches Alter für die Operation. Je nachdem wie sehr man unter den altersbedingten Problemzonen leidet, kann ein Eingriff schon mit 45 oder aber erst mit 60 relevant werden. Die Aufgabe eines seriösen Arztes ist es, Ratsuchende darüber aufzuklären, was medizinisch sinnvoll & machbar ist.

2. Wie lange hält der Effekt eines Faceliftings an?

Bei korrekter Durchführung gewinnt man in etwa 10 Jahre.

3. Wird die Mimik durch ein Facelifting eingeschränkt?

Bei korrekter Durchführung besteht keine Gefahr eines Mimikverlustes. Voraussetzung ist, dass nicht die Gesichtshaut gespannt wird, sondern die darunterliegende Faszie, das SMAS.

4. Wie oft kann man ein Facelifting durchführen?

Ein Facelifting kann nach 10 Jahren wiederholt bzw. ergänzt werden. Mehr als drei Operationen sind nicht empfehlenswert.

5. Was ist ein Mini-Lifting?

Darunter versteht man stark eingeschränkte Lifting-Verfahren mit geringer Effektivität, die als einzigen Vorteil die rasche Rekonvaleszenz und eine geringe Komplikationsrate aufweisen. Ein Mini-Lifting ist nur in relativ jungen Jahren angezeigt (35-45 Jahre), wenn kaum Hautüberschuss vorliegt und das Gewebe noch relativ straff ist.

6. Was kann im Gesicht korrigiert werden?

Abgesehen von den Augen, die mit der Augenlidkorrektur ästhetisch verbessert werden, gibt es für jede Gesichtsregion (Stirn, Mittelgesicht, Wange, Hals) eine Korrekturmöglichkeit.

7. Was ist das Mittelgesicht?

Das Mittelgesicht erstreckt sich vom Unterrand des Unterlides bis zum Mundwinkel und reicht seitlich bis zum Jochbein.

8. Werden Krähenfüße und Fältchen um den Mund mit einem Facelifting mitkorrigiert?

Krähenfüße werden am effektivsten im Rahmen einer seitlichen Augenbrauenhebung bzw. auch mit einem Stirnlifting verbessert. Fältchen um den Mund lassen sich chirurgisch nicht korrigieren, hierfür eignen sich Laser- oder Peelingbehandlungen.

9. Was kann mit einem Stirnlifting korrigiert werden?

Mit einem Stirnlifting werden die queren Stirnfalten beseitigt und die Augenbrauen angehoben. Durch das Anheben der Augenbrauen beseitigt man den „finsteren Gesichtsausdruck“ und auch ggf. vorhandene Pseudoschlupflider.

10. Wo verlaufen bei einem Stirnlifting die Narben?

In Abhängigkeit der eingesetzten Methode verläuft die Narbe entweder vollständig bedeckt im Haarbereich (coronares Stirnlifting) oder entlang der Stirn-Haar-Grenze (prätrichiales Stirnlifting). Nach einem endoskopischen Stirnlifting verbleiben einige kleine Narben im Haarbereich.

11. Was kann mit einem Mittelgesichtslifting korrigiert werden?

Mit einem Mittelgesichtslifting werden die Nasolabialfalten korrigiert, Tränensäcke und Augenringe beseitigt und eine abgeflachte Jochbeinregion „aufgepolstert“.

12. Wo verlaufen bei einem Mittelgesichtslifting die Narben?

Wird das Mittelgesichtslifting als alleinige Operation durchgeführt, verlaufen die Narben so wie bei einer Unterlidstraffung knapp unterhalb der Wimpern der Unterlider. Wird das Mittelgesichtslifting als ergänzende Maßnahme eines Wangenliftings eingesetzt, entstehen keine zusätzlichen Narben.

13. Was kann mit einem Wangenlifting korrigiert werden?

Mit einem Wangenlifting korrigiert man die Hamsterbacken, beseitigt Hautfalten im Wangenbereich und korrigiert in geringem Maße auch die Nasolabialfalten.

14. Wo verlaufen bei einem Wangenlifting die Narben?

Beim klassischen Wangenlifting verlaufen die Narben ausgehend vom Haaransatz in der Schläfenregion abwärts entlang des Ohrknorpels zum Ohrläppchen, danach auf der Ohrhinterseite wieder aufwärts zum Haaransatz.

15. Was kann mit einem Halslifting korrigiert werden?

Mit einem Halslifting korrigiert man das Doppelkinn, beseitigt den Truthahnhals und schafft in der Profilansicht wieder einen schönen Winkel zwischen Kinn & Hals.

16. Wo verlaufen bei einem Halslifting die Narben?

Bei einem Halslifting verlaufen die Narben an der Hinterseite der Ohren bzw. auch an der Unterseite des Kinns, wenn als ergänzende Maßnahme das Platysma gestrafft wird.

17. Kann ein Doppelkinn auch mit einer Fettabsaugung korrigiert werden?

Wenn die Haut straff ist und das Doppelkinn vorwiegend aus Fett besteht, kann eine Fettabsaugung allein durchaus gute Ergebnisse erzielen.

18. Was kann alles gemeinsam operiert werden?

Hals- und Wangenregion werden häufig gemeinsam operiert. Das Mittelgesicht stellt eine nicht unbedeutende Erweiterung des Wangenliftings dar, eine gemeinsame Operation ist zwar möglich, muss aber gut überlegt werden. Das Stirnlifting mit einem Wangenlifting zu kombinieren, stellt eine bedeutende Erweiterung dar und sollte nicht routinemäßig gemeinsam operiert werden.

19. Welche Komplikationen können auftreten?

Die häufigste Komplikation ist die Nachtblutung. Seltener treten Wundheilungsstörungen auf. Verletzungen eines Gesichtsnervs sollten in geübter Hand nicht vorkommen. Schwellungen und Gefühllosigkeit vergehen zumeist innerhalb einiger Wochen.

20. Wie lange muss man im Spital bleiben?

Je nach Umfang des Eingriffs ist mit ein bis zwei Nächten Spitalsaufenthalt zu rechnen.

21. Treten nach der Operation Schmerzen auf und wie lange halten sie an?

Das Auftreten von Schmerzen ist nach einem Facelifting sehr selten. Es kann jedoch zu Spannungsgefühlen kommen, die nach wenigen Wochen üblicherweise abklingen.

22. Ab wann ist man nach einem Facelifting wieder gesellschaftsfähig?

Je nach Umfang des Eingriffs, sollten 2-4 Wochen Schonung eingeplant werden.

Leistungsbeschreibung & Kosten
Erstordination

Die Erstordination dauert bis zu 30 Minuten und kostet EUR 180,– . Für Beratungen die länger als 30 Minuten dauern, werden EUR 250,- verrechnet. Alle weiteren Ordinationen, wenn von Ihnen gewünscht auch mehrere Beratungsgespräche, sind kostenfrei.

Beim Kauf des Buches „Facelifting“ (EUR 34,90) ist das Erstgespräch inkludiert! Sie können das Buch bei Ihrem Erstbesuch in der Ordination erwerben oder online bestellen.

Alle weiteren Konsultationen sind kostenlos.

OP-Vorbereitung (Blutuntersuchung, Lungenröntgen, OP-Freigabe durch Internisten)

Blutlabor und Röntgen verursachen Ihnen, sofern Sie in Österreich sozialversichert sind und der Eingriff medizinisch indiziert ist, keine zusätzlichen Kosten. Dasselbe gilt für die OP-Freigabe durch einen Internisten oder Allgemeinmediziner, der mit den in Österreich üblichen Sozialversicherungsträgern einen Vertrag hat. Bei Wahlärzten übernimmt die Versicherung etwa 50% der Kosten.

Spitalsaufenthalt – stationär (mit Übernachtung)

EUR 1.350 – 3.500,- je nach OP-Dauer, Anzahl der Übernachtungen, Zimmerkategorie (Suite, Einbett, Mehrbett) und Krankenhaus

Anästhesie

Der Eingriff findet zumeist im Dämmerschlaf (Sedoanalgesie) statt. Bei kombinierten Eingriffen ist eine Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) empfehlenswert. In beiden Fällen muss ein Anästhesist zur OP hinzugezogen werden. Die Kosten für die Anästhesie variieren je nach Dauer der Operation zwischen EUR 600-1.500,- im Schnitt muss mit EUR 800-1.200,- gerechnet werden.

OP-Honorar

Stirnlifting:
EUR 3.000 – 5.000,- je nach Aufwand und eingesetzter Methode

Wangenlifting:
EUR 4.000 – 7.000,- je nach Aufwand und eingesetzter Methode

Mittelgesichtslifting:
EUR 4.000 – 7.000,- je nach Aufwand und eingesetzter Methode

Halslifting:
EUR 3.000 – 7.000,- je nach Aufwand und eingesetzter Methode

Kombinierte Eingriffe sind natürlich kostengünstiger als die Summe der Einzeloperationen, weil sich Krankenhauskosten und Anästhesiekosten nicht linear verdoppeln.

Visiten

Visiten sind im OP-Honorar mit inbegriffen.

Kontrolluntersuchungen

Kontrolluntersuchungen sind im OP-Honorar mit inbegriffen.

OP-Vorbereitung

Ein Facelifting sollte grundsätzlich in einem ISO-zertifizierten Operationssaal eines Krankenhauses durchgeführt werden.

Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten blutgerinnungshemmende Medikamente (Aspirin, Marcoumar, Vitamin E etc.) abgesetzt werden, da diese die Blutgerinnung verzögern können. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten weitestgehend vermieden werden, weil sie die Gerinnungsbereitschaft des Blutes herabsetzen und damit das Risiko einer Nachblutung erhöhen. Der Zigarettenkonsum sollte möglichst eingestellt werden – Nikotin hat eine gefäßverengende Wirkung, was zu Wundheilungsstörungen führen kann.

Die Operation findet im Dämmerschlaf (Sedoanalgesie) oder in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) statt. Daher benötigen Sie vor dem Eingriff folgende Untersuchungen:

  • Lungenröntgen und EKG
  • Komplettes Blutbild inkl. Gerinnung, Blutgruppe, HIV-Test und Hepatitis A, B, C
  • Operationsfreigabe durch den Allgemeinmediziner oder Internisten

Bitte beachten Sie, dass die Untersuchungen zum Zeitpunkt der OP nicht älter als 10 Tage sein dürfen. Bitte bringen Sie das Röntgenbild und alle Befunde zum OP-Termin mit.
Zur reibungslosen Abwicklung der Aufnahmeformalitäten sollten Sie sich im Krankenhaus mindestens 2 ½ Stunden VOR der Operation einfinden und zum Zeitpunkt der OP sechs Stunden nüchtern sein. Nach Erledigung der Aufnahmeformalitäten werden Sie in Ihr Zimmer gebracht, auf Wunsch erhalten Sie eine Infusion, die Ihren Durst reduziert.

Bei einem Facelifting ist mit einem stationären Krankenhausaufenthalt zwischen ein bis drei Nächten zu rechnen.

OP-Checkliste
  • OP-Termin planen
  • OP-Termin festlegen (Urlaub/Zeitausgleich nehmen, ggf. Kinderbetreuung einplanen etc.)
  • frühestens 2 Wochen vor der Operation die präoperativen Untersuchungen (Blutlabor, Röntgen, EKG, OP-Freigabe) durchführen lassen
  • Präoperatives Gespräch am Tag vor der OP. Es werden die Befunde begutachtet, letzte Details besprochen und die Einverständniserklärung unterzeichnet. Eine Einweisung zur Aufnahme im Spital wird Ihnen von der Assistentin mitgegeben, diese ist auszufüllen und ins Spital mitzubringen. Festlegen des 1. Kontrollbesuches in der Ordination.
  • Eintreffen im Spital 2,5 h vor der Operation – Aufnahmeformalitäten. Auf Wunsch begleitet Sie eine MitarbeiterIn und verkürzt Ihnen der Zeit vor der OP.
  • Entlassung aus dem Spital in der Regel ein bis drei Tage nach dem Eingriff. Bitte fahren Sie nicht selbst, nehmen Sie sich ein Taxi oder lassen Sie sich abholen.
  • Zu Hause ist Schonung einzuplanen, vermeiden Sie körperlich anstrengende Tätigkeiten.
  • 1. Kontrollbesuch (ca. 5-7 Tage nach der OP)
  • 2. Kontrollbesuch (ca. 10 Tage nach der OP): Entfernen der Nähte
  • 3. Kontrollbesuch (ca. 20 Tage nach der OP)
  • 4. Kontrollbesuch (ca. 30 Tage nach der OP)
  • weitere Kontrollen nach einem, zwei und sechs Monaten
  • Abschlusskontrolle nach einem Jahr