Kein Facelifting ohne Mittelgesicht!

Seit einigen Jahren gehört das Anheben des Mittelgesichts zum fixen Bestandteil der Gesichtsverjüngung. Während man früher lediglich im Hals- und Wangenbereich straffte, um die Hamsterbacken und das Doppelkinn zu korrigieren, erweitert man in jüngster Zeit den Eingriff auf das Mittelgesicht.

Warum aber spielt das Mittelgesicht eine so eine zentrale Rolle? Das Mittelgesicht ist relativ früh dem Alterungsprozess unterworfen – die Folge sind Augenringe und Nasolabialfalten. Zwei Problemzonen, denen das Wangenlifting leider nicht gewachsen ist. Um Nasolabialfalten und Augenringe effektiv zu verbessern, muss die Mittelgesichtsregion nahezu senkrecht nach oben gebracht werden – der essentielle Korrekturvektor des Mittelgesichtsliftings! Das Wangenlifting eignet sich dafür nicht, weil hier der Korrekturvektor nach schräg oben und außen verläuft. Wangen und Hals altern in der Regel erst auch viel später.

Die Ergebnisse eines gelungenen Mittelgesichtsliftings sind höchst eindrucksvoll, weil die Korrektur der Nasolabialfalten und/oder Tränensäcke ein Gesicht deutlich jugendlicher erscheinen lässt. Neben der Anhebung der abgesunkenen Gesichtregionen können im Zuge eines Mittelgesichtsliftings sehr einfach die Unterlider mitkorrigiert werden. Der operative Zugang ist derselbe.