Brustrekonstruktion mit Eigenfett

Die Wiederherstellung / Rekonstruktion von operationsbedingten Größenunterschiede der Brust wird idealerweise mit Eigenfett durchgeführt.

In den letzten Jahren hat die westliche Welt der Brustkrebsvorsorge erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet.

Gleichzeitig ermöglichen die technischen Fortschritte auf dem Gebiet der Radiodiagnostik,(Mammografie, Magnetresonanztomografie, Ultraschalldiagnostik) das Aufspüren von Brustkrebs in seinen frühesten Stadien.

Die Folge dieser äußerst positiven Entwicklung ist unter anderem, dass bei Brustkrebsoperationen immer öfter Brusterhaltend operiert werden kann, sodass bei immer mehr Patientinnen nach der Brustkrebsoperation lediglich einen mehr oder weniger großen Volumenunterschied zwischen der gesunden und der operierten Brust verbleibt.

Die Wiederherstellung – Rekonstruktion solcher operationsbedingten Größenunterschiede wird idealerweise mit Eigenfett durchgeführt.

Mit Eigenfett können kleinste Nuancen punktgenau und risikofrei korrigiert werden. Die Eigenfetttransplantation hat sich in den letzten 4 Jahren am AKH Wien zum integralen Bestandteil der Brustrekonstruktion entwickelt und ist drauf und dran, quantitativ an die Implantatrekonstruktion aufzuschließen. Dies auch nicht zuletzt deshalb, weil mit der Eigenfetttransplantation auch dort Verbesserungen erzielt werden können wo mit Implantatrekonstuktion allein oft nicht das Auslangen gefunden wird: nach der prophylaktischen Brustgewebeentfernung bei Hochrisikopatientinnen.

Brustrekonstruktionen mit Eigenfett belasten die Patientinnen verhältnismäßig wenig, und der Spitalsaufenthalt, beschränkt sich meistens auf 1-2 Tage.

Monika Dlugokecki berichtet in der Zeitschrift -NEWS – Lebensart – Gesundheit- über die neue Methode nach Brustkrebs:
Dies ist ein Ausschnitt des Berichtes:

Brustaufbau mit Eigenfett.

Die Eigenfett-Verpflanzung ist an sich nichts Neues. Bereits seit den 1990er-Jahren wird bei Korrekturen im Gesicht, aber auch bei Brustvergrößerungen mit Eigenfett gearbeitet. Anfangs war die Methode wenig ausgereift, da die ideale Gewinnung der Fettzellen, deren Aufbereitung und Injektionstechnik noch nicht ausreichend erforscht waren.

2001 fand die Forscherin Patricia Zuk weiters heraus, dass sich in dem entfernten Fettgewebe wichtige Stammzellen befinden, die man bisher nur im Knochenmark vermutet hatte. Diese Stammzellen haben das einzigartige Potenzial, sich in jede beliebige Zelle umzuwandeln. Dadurch können sie problemlos aus einem Körperareal entnommen und in ein anderes transplantiert werden. Zudem entdeckten Forscher, dass sie in den Regionen, in die sie eingebracht werden, die Hautqualität verbessern und sie regelrecht verjüngen. In Narben eingesetzt, verfeinern sie diese und weichen sie auf.

(Hier finden Sie den gesamten Artikel)

NEWS Oktober 2014 - vorhe-nachher-delle-eigenfett-transplantationDelle nach Brustkrebs.

„Nach meiner Brustkrebsdiagnose wurde mir ein Teil meiner rechten Brust abgenommen. Nach drei Sitzungen konnte sie aber wieder aufgebaut werden. Das Fett wurde mir von den Oberschenkeln entnommen. Schmerzen hatte ich dabei keine, ich konnte bereits am nächsten Tag wieder nach Hause gehen. Ich war überrascht, wie einfach und unkompliziert diese Methode ist. Ich bekam nur eine Lokalanästhesie. Nach zwei Wochen musste ich zur Nachkontrolle. Man spürt nur einige Tage einen leichten Schmerz an der Stelle, von der das Fett entnommen wurde, aber es bleiben keine Narben zurück.“

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