Die Vorteile der Brustvergrößerung mit Eigenfett liegen auf der Hand. Sie verläuft Narbenfrei, erhält die Sensibilität der Brustwarze und ist mit nahezu keinen Schmerzen verbunden. Bei jeder Bewegung des Körpers schwingt die Brust und ihre Position dynamisch mit. Die operierte Brust fühlt sich nach wie vor vollkommen natürlich an.

Langzeitkomplikationen zieht eine Brustvergrößerung mit Eigenfett nicht nach sich. Anders als bei einer Vergrößerung mit Implantaten treten weder Schmerzen, Unverträglichkeiten oder Kapselfibrosen auf, noch kommt es zu Veränderungen der Form der Brust.

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Vorher-Nachher: Bilder sagen mehr als Worte

Die Vorher-Nachher-Fotos zeigen, dass die Ergebnisse überzeugen. Es handelt sich um eine natürliche Brustvergrößerung mit ästhetischen Ergebnissen. Klicken Sie auf den Kreis in der Mitte und schieben Sie den Regler von links nach rechts.

Die Entnahme von Fett für die Brustvergrößerung

Für die Brustvergrößerung mit Eigenfett kann das Fett an unterschiedlichen Stellen des Körpers entnommen werden. Der erste Schritt der besteht darin, dass an einer geeigneten Region des Körpers über eine feine Kanüle Fett entnommen wird. Geeignete Stellen sind hier oft die Hüfte, der Bauch oder der Po. Danach findet eine Aufbereitung des Eigenfetts in mehreren Schritten statt, in denen es beispielsweise von Blut gesäubert und gleichmäßig emulgiert wird. Anschließend wird das gewonnene Eigenfett direkt vor der Brustdrüse unter die Haut der Brust injiziert. Das Ergebnis überzeugt in Form von natürlichen Brüsten, die nicht künstlich und operiert aussehen.

Ein weiterer Vorteil: Das körpereigene Fett wird dort entnommen, wo die Patientin ohnehin gerne etwas Fett verlieren möchte.

Durch eine Fettabsaugung kann ein kleiner Bauchansatz beispielsweise problemlos reduziert werden.

Beeindruckende Vorteile

Strukturen des Gewebes können im fortgeschrittenen Alter erschlaffen. Dies lässt sich sowohl im Gesicht als auch an einer allgemeinen Erschlaffung der Haut feststellen. Denn im Alter nimmt das Unterhautfettgewebe ab, wodurch Volumen an unterschiedlichen Körperstellen reduziert wird – so auch an den Brüsten.

Die Vorteile der natürlichen Vergrößerung mittels Eigenfett sind bemerkenswert:

Einige Vorteile: Keine Unverträglichkeiten oder Langzeitkomplikationen, keine Schmerzen nach der Operation, keine Gefahr einer Kapselfibrose, keine Verhärtungen der Brust, kein Rippling, keine große Operationsnarbe und keine Double-Bubble-Defourmität.

Natürliche Brüste dank Eigenfett

Durch den amerikanischen Arzt Sydney Colemann wurde die Transplantation mit Eigenfett zum Zwecke der Ästhetik weltweit bekannt. Besonders beliebt ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett. Aber auch Vergrößerungen der Lippen, Aufpolstern von Augenringen und das Korrigieren von Gesichtsfalten kann durch die Eigenfetttransplantation realisiert werden. Die Techniken der Fetteinbringung und der Entnahme des Fetts verbesserten sich im Laufe der Jahre stetig.

Heutzutage gibt es bei den Möglichkeiten der Eigenfetttransplation kaum noch Grenzen. Grundsätzlich kann das Eigenfett in alle Partien des Körpers transplantiert werden, um so Formen ästhetisch zu korrigieren. Das Eigenfett wird besonders häufig im Gesicht, aber auch in den Penis, die äußeren Schamlippen, das Gesäß oder die Hände eingebracht.

Besonders geeignet ist die Eigenfetttransplantation, um eine natürliche Vergrößerung der Brust vorzunehmen. Die Brüste können durch die Injektion mit Eigenfett ohne schwerwiegende gesundheitliche Risiken und störende Narbe schonend vergrößert werden. Eine Vergrößerung der Brust durch Eigenfett ist mit nur einer Sitzung möglich, in der circa 150 bis 250 Milliliter in die Brust injiziert werden können. Auch ist es durch die Transplantation von Eigenfett möglich, unterschiedlich große Brüste anzugleichen.

Nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett ist das Ergebnis endgültig. Fett, das in die Brust eingeheilt ist, bleibt langfristig bestehen. Ein Abbau des transplantierten Fettgewebes findet nicht statt. Eine Verkleinerung der operierten Brust kann sich nur bei einer massiven Reduktion des Körpergewichtes einstellen.

Da keine Implantate aus körperfremdem Material verwendet werden, gibt es kein Verrutschen der Implantate, kein Silikon-Bleeding oder das Ausrinnen von Silikon.

Weitere Vorteile der Brustvergrößerung durch Eigenfetttransplantation sind, dass keine sichtbare Narbe zurückbleibt, und die Gefahren von Snoopy-Busen, Double-Bubble-Deformität, Implantatzerstörungen, Rippling oder Staphylococcus epidermis nicht bestehen.

Brustvergrößerung mit PRP Anreicherung

Plättenreiches Plasma wird in seiner Kurzform als PRP abgekürzt. Im Blut übernehmen die Blutplättchen wichtige Aufgaben bei dem Gerinnungsprozess. Wird die Gerinnung des Blutes durch die Zellen aktiviert, dann werden ebenfalls Wachstumsfaktoren freigesetzt. Forscher haben erst kürzlich entdeckt, dass die Einheilrate von Eigenfetttransplantationen durch diese Wachstumsfaktoren erhöht wird.

Weltweite Forschungsarbeiten wurden durchgeführt, um von der Wirkungsweise des PRP für die Transplantation von Eigenfett zu profitieren und die Prozesse zu perfektionieren. Modernste Transfusionstechnik macht es heutzutage möglich, dass die Gewinnung von PRP erfolgen kann, ohne dass dabei Blut verloren wird.

Die besten Ergebnisse werden nach dem aktuellsten Stand der Forschungen dann gewonnen, wenn PRP im Verhältnis von 20 Prozent der gesamten Fettmenge, die transplantiert wird, eingesetzt wird. Die Einheilrate verbessert sich dadurch um 15 bis zu 30 Prozent. Dieses Verfahren ist wesentlich unaufwendiger und günstiger, als das der Stammzellenanreicherung. Die Verbesserung der Einheilrate befindet sich allerdings trotzdem auf einem ähnlichen hohen Niveau.

Für eine natürliche Brustvergrößerung auf beiden Seiten werden rund 250 Milliliter Eigenfett und 120 Milliliter PRP benötigt. Es ist kein Problem, diese Menge an Fett zu gewinnen. Die Kosten dafür sind übersichtlich und es findet dabei kein Blutverlust statt.

Brustvergrößerung mit Stammzellen

Stammzellenanreicherung kann nur dann empfohlen werden, wenn:

  • Fett im Überfluss vorhanden ist
  • Wenn Geld keine Rolle spielt
  • Wenn Zeit keine Rolle spielt
  • Wenn fest steht, dass keinesfalls mehr als 1x operiert werden kann/darf

Die Entdeckung

2001 entdeckte Patricia Zuk, dass sich im abgesaugten Fett Stammzellen befinden und nannte sie ADSC (adipose derived stem cells). Weitere Forschungen ergaben, das diese Stammzellen eine wichtige Rolle bei der Eigenfetttransplantation spielen: Sie setzen Wachstumsfaktoren frei, die das Einsprossen von Blutgefäßen fördern und können sich selbst in Fettzellen umwandeln. Diese Fähigkeit macht sie für das Einheilen der transplantierten Fettzellen unentbehrlich, weshalb man sogleich daran ging, das Eigenfett mit Stammzellen „anzureichern“, um die Einheilrate zu verbessern.

Anreichung nur bei Überschuss an Fett

Es hat sich gezeigt, dass sich die Einheilrate um etwa 20 -25% steigern lässt, wenn man eine Stammzellenanreicherung um 100% durchführt. Bei der Operation wird doppelt so viel Fett entnommen wie für die geplante Vergrößerung notwendig ist. Die Hälfte des gewonnen Fettes wird so verarbeitet, dass die in dieser Portion vorhandenen Stammzellen isoliert werden. Das übrig gebliebene Fett dieser Portion wird verworfen. Danach werden die gewonnen Stammzellen der anderen Fettportion hinzugefügt, wodurch sich die Anzahl der Stammzellen verdoppelt.

Wenn man kurz nachrechnet, versteht man gleich, dass die Anreicherung nur unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll ist: Man benötigt ja die doppelte Fettmenge um bestenfalls eine 25%ige Steigerung der Einheilrate zu erreichen.

Beispiel- Eigenfetttransplantation mit Anreicherung:

Zwei Brüste sollen mit je 250g = 500g Eigenfett vergrößert werden. Für die Anreicherung benötigt man nochmal so viel, also insgesamt 1000g Eigenfett. Ohne Stammzellenanreicherung beträgt die Einheilrate etwa 70%, mit der Anreicherung +25% = + 17,5%, also bestenfalls 87,5%. Somit bleibt pro Brust mit der Anreicherung 218,75g erhalten, bei einem Eigenverbrauch von 500g für jede Brust.

Beispiel- Eigenfetttransplantation ohne Anreicherung:

Wenn statt der Anreicherung die Operation nach drei Monaten einfach wiederholt (ergänzt) wird, sieht die Rechung bei einem Verbrauch von 500g ganz anders aus.

1.OP Verbrauch 250g Einheilrate 70% – verbliebenes Volumen= 175g
2.OP Verbrauch 250g Einheilrate 70% – verbliebenes Volumen= 175g
Summe nach zwei Eingriffen ohne Anreicherung: 350g

Vergleich der Einheilrate bei Eigenverbrauch von 500g Eigenfett zwischen Eigenfetttransplantation mit Stammzellenanreicherung und Eigenfetttransplantation ohne Stammzellenanreicherung:

350g – 218,75g = 131,25g!
Somit zeigt sich, dass eine Wiederholung der Operation weit mehr bringt als eine Stammzellenanreicherung.

Somit zeigt sich ebenso, dass bei diesem Rechenbeispiel eine Stammzellenanreicherung nur dann empfohlen werden soll und darf, wenn die Patientin wirklich ausreichend Fett (also im Überschuß) zur Verfügung hat um einen oder mehrere Eingriffe mit der doppelten Fettmenge durchführen zu lassen.

Dieses Rechenbeispiel kann beliebig wiederholt werden und die Parameter verändert werden.

AUSNAHME:

Die Stammzellenanreicherung würde zu einer 100%igen Einheilrate führen und die Einheilrate ohne Anreicherung läge gleichzeit unter 50%. Diese Kombination ist weder wahrscheinlich noch realistisch.

Zusammenfassend kann die Stammzellenanreicherung also nur dann empfohlen werden, wenn:

  • Fett im Überfluss vorhanden ist
  • Wenn Geld keine Rolle spielt
  • Wenn Zeit keine Rolle spielt
  • Wenn fest steht, dass keinesfalls mehr als 1x operiert werden kann/darf

Bei einer zarten/ schlanken Patientin ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett nur dann sinnvoll, wenn man viele Etappen mit geringen Fettmengen vorsieht.

Bei einer zarten/ schlanken Patientin ist eine Brustvergrößerung mit Stammzellenanreicherung rechnerisch unvorteilhaft und daher kontraproduktiv.

Besprechen Sie diese Tatsachen mit Ihrem Arzt, bevor Sie sich einer Brustvergrößerung mit Eigenfett und Stammzellenanreicherung unterziehen.

Austausch der Implantate mit Eigenfett

Eingeheiltes Fett wird nicht mehr abgebaut und das erreichte Ergebnis ist somit dauerhaft.

Unter der Voraussetzung, dass die Patientinnen über etwa 1 Liter Fett verfügen, das für den Zweck der Eigenfetttransplantation verwendet werden kann, stellt die Operation ’Silikon raus/Eigenfett rein‘ eine hervorragende Lösung dieser Langzeitkomplikation der Brustvergrößerung dar.

Daneben dient das Eigenfett auch zur Brustvergrößerung wenn Silikon unerwünscht ist, und in jüngster Zeit mehren sich aber die Anfragen nach einem Wechsel: also Silikon raus, Fett rein.

Eigenfett kann unterschiedlich eingesetzt werden:

  • Verbesserung der Hautqualität im Allgemeinen
  • Verbesserung des Erscheinungsbildes von Narben
  • Verbesserung des Hautbildes nach Bestrahlung
  • Verbesserung des Hautbildes nach Verbrennungen
  • Korrektur von Gewebedefekten
  • Formverbesserung im Rahmen rekonstruktiver Brustkorrekturen
  • Ästhetische Korrektur des Gesichts (Augenringe, Nasolabialfalten, Lippen, tiefliegende Augen, Jochbeinregion, Zornesfalten, Nase, Kinn etc.)
  • Ästhetische Korrekturen anderer Körperregionen (Hände, Gesäß, Schamlippen, Penis etc.)

Die Einheilungsrate von transplantiertem Eigenfett variiert zw. 30-80%, daher sind unter Umständen mehrere Sitzungen notwendig um den gewünschten Effekt zu erzielen. Der operative Aufwand einer Eigenfetttransplantation und die damit verbundenen Kosten erscheinen gegenüber der Einbringung eines künstlichen Füllmaterials (Hyaluronsäure etc.) zwar höher, auf lange Sicht ist die Eigenfetttransplantation allerdings günstiger und auch zeitsparender. Künstliche Filler werden bekanntlich innerhalb von ca. 6 Monaten vom Körper abgebaut und müssen daher in regelmäßigen Intervallen nachgespritzt werden.

Eigenfett bietet weitere Vorteile:

  • Eigenfett ist kostenlos und steht fast immer in ausreichender Menge zur Verfügung.
  • Allergische Reaktionen und/oder Unverträglichkeiten sind ausgeschlossen.

Seit 1990 ist der Siegeszug der Eigenfetttransplantation nicht mehr aufzuhalten. Das Verfahren wird sowohl in der Ästhetischen als auch in der Rekonstruktiven Chirurgie immer häufiger eingesetzt, weil das Eigenfett einfach der beste Filler ist und weil es wegen der im Fett vorhandenen Stammzellen auch bedeutende reparative und rekonstruktive Eigenschaften aufweist. Dabei ist das Verfahren technisch einfach und für die Pat. kaum belastend (ambulant/tagesklinisch), der Chirurg muss jedoch große Erfahrung haben um nach einer Eigenfetttransplantation eine befriedigende Einheilrate zu erzielen.

Wie wird das gemacht?

Mit speziellen Kanülen (kleiner Durchmesser, kleine Löcher) wird Fett besonders schonend von einer Körperregion abgesaugt und nach entsprechender Behandlung in die gewünschte Empfängerregion eingebracht. Oberstes Gebot dabei ist das Vermeiden von Überdruck (verhindert die Durchblutung) und eine mehrschichtige Eingabetechnik, damit jedes ‚Fett-Spaghetti‘ von gut durchblutetem Gewebe umgeben ist so die Einheilrate optimiert werden kann. Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Einheilrate umfassen die Vordehung des Empfängerbetts mit Vakuum (Brust), die Anreicherung des eingebrachten Fettes mit Stammzellen des Fettgewebes (geht nur, wenn Fett im ‚Überfluss‘ vorhanden ist, also wenn mehr als das doppelte des geplanten Füllvolumens zur Entnahme zur Verfügung steht) und die Beimengung von PRP (Wachstumsfaktoren aus zentrifugiertem Blut).

Was kann man mit der Eigenfetttransplantation alles machen ?

Im Ästhetischen Bereich verwendet man die Eigenfetttransplantation natürlich im Gesichtsbereich und zur Brustvergrößerung. Im Gesicht wird Eigenfett zur Korrektur des altersbedingten Verlustes von Unterhautfettgewebe eingesetzt und ist, neben dem Face-Lift, das beste Vefahren zur Gesichtsverjüngung. Im Speziellen wird es zur Lippenvergrößerung, zur Korrektur von Nasolabialfalten, der Augenringe, Aufpolsterung eingefallener Wangen sowie breiter Oberlidfalten und eingefallener Schläfenregionen eingesetzt.

Zur Vergrößerung der Brust ist Eigenfett ebenfalls hervorragend geeignet. Hier muss besonders auf die Vorbereitung der Brust (Vakuum-Vordehnung) geachtet werden und der Patientin erklärt werden, dass oft mit 2-3 Sitzungen gerechnet werden muss.

Im reparativ/rekonstruktiven Bereich können mit Eigenfett Dellen, Narben (nach OPs, usw.) sowie teilentfernte Brüste nach Brustkrebs korrigiert bzw. rekonstruiert werden. Auch fälschlich entfernte Tränensäcke und damit auch die Augenringe können mit Eigenfett korrigiert werden.

Eigenfett ist der beste Filler

Durch die Gesundheitsbehörde der USA, der FDA, wurde die Transplantation von Eigenfett wieder zu einem zugelassenen Verfahren. Auf der ganzen Welt entstand ein wahrer Hype bei der Aussicht, eine natürliche Brustvergrößerung durch eigene Fettreserven durchzuführen und als Ergebnis ganz natürliche Brüste mit ästhetischer Formgebung zu erschaffen.

Die Forschungen wurden zur gleichen Zeit intensiviert, damit die Einheilrate und die Ergebnisse nach der Brustvergrößerung mit Eigenfett stets optimiert werden können. Die Anreicherung des entnommenen Fetts mit PRP oder Stammzellen, sowie eine vorherige Vakuumbehandlung der Brust, wurden hierbei intensiv erforscht.

Eigenfett ist in nahezu allen Fällen in ausreichender Menge verfügbar und immer kostenlos. Nicht befürchtet werden müssen hierbei Unverträglichkeiten oder allergische Reaktionen des Körpers. Das Fett, das einmal eingeheilt ist, wird anschließend nicht mehr abgebaut, wodurch dauerhafte und langfristige ästhetische Ergebnisse erreicht werden.

Sowohl in der rekonstruktiven als auch in der ästhetischen Chirurgie wird Eigenfett genutzt. Es handelt sich dabei um den besten Filler – und das mit großem Abstand. Um Gewebedefekte zu korrigieren, Asymmetrien zu nivellieren, Dellen oder Stufenbildungen nach Wiederherstellungsoperationen auszugleichen, ist das Eigenfett stets die erste Wahl.

Bei Eigenfetttransplantationen liegt die Einheilungsrate zwischen 20 und 90 Prozent. Unter Umständen sind daher mehrere Sitzungen nötig, um das gewünschte Endergebnis zu erzielen. Gegenüber der Transplantation von künstlichen Implantaten aus Silikon, scheinen die Kosten zwar zuerst intensiver, allerdings ist die Eigenfetttransplantation langfristig sowohl wesentlich günstiger als auch risikoärmer.

Brustrekonstruktion mit Eigenfett nach Brustkrebs

In den letzten Jahren hat die westliche Welt der Brustkrebsvorsorge erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet. Dieser Umstand wurde der Bevölkerung mit der Schaffung der „Pink Ribbon“ (Symbol) nähergebracht.

Gleichzeitig ermöglichen die technischen Fortschritte auf dem Gebiet der Radiodiagnostik,(Mammografie, Magnetresonanztomografie, Ultraschalldiagnostik) das Aufspüren von Brustkrebs in seinen frühesten Stadien.

Die Folge dieser äußerst positiven Entwicklung ist unter anderem, dass bei Brustkrebsoperationen immer öfter brusterhaltend operiert werden kann, sodass bei immer mehr Patientinnen nach der Brustkrebsoperation lediglich einen mehr oder weniger großen Volumenunterschied zwischen der gesunden und der operierten Brust verbleibt bzw. die operierte Brust mehr oder weniger stark deformierende Einziehungen aufweist.

Die Wiederherstellung/Korrektur – Rekonstruktion – solcher operationsbedingten Größenunterschiede/Einziehungen wird idealerweise mit Eigenfett durchgeführt.

Mit Eigenfett können kleinste Nuancen punktgenau und risikofrei korrigiert werden. Die Eigenfetttransplantation hat sich in den letzten Jahren am AKH Wien zum integralen Bestandteil der Brustrekonstruktion entwickelt und ist drauf und dran, quantitativ an die Implantatrekonstruktion aufzuschließen. Dies auch nicht zuletzt deshalb, weil mit der Eigenfetttransplantation auch dort Verbesserungen erzielt werden können, wo mit Implantatrekonstuktion allein oft nicht das Auslangen gefunden wird: nach der prophylaktischen Brustgewebeentfernung bei Hochrisikopatientinnen.

Brustrekonstruktionen mit Eigenfett belasten die Patientinnen verhältnismäßig wenig, und der Spitalsaufenthalt, beschränkt sich meistens auf 1-2 Tage.

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Ihr Dr. Turkof