Botox

Stirnrunzeln, Zusammenziehen der Brauen, Herunterziehen der Mundwinkel und Zusammenkneifen der Augen hinterlassen sichtbare Spuren und prägen das Erscheinungsbild eines Menschen nachhaltig. Die Beseitigung von Falten im Gesicht mit Botox erfolgt durch die Ruhigstellung der Muskulatur, wodurch sich die darüberliegende Haut nicht mehr in Falten legen kann. Botox ist keine Füllsubstanz, mit Botox werden also keine Falten „unterspritzt“.

Ausgeprägte Falten im Gesicht entstehen durch die mimische Muskulatur, deren langjährige Betätigung beim Mienenspiel zu einer sich ständig wiederholenden, mechanischen Beanspruchung der darüber liegenden Haut führt. Vor allem in der benachbarten Bindegewebsschicht der Muskulatur kommt es durch die mitunter beträchtliche Muskelaktivität zu „Verschleißerscheinungen“, die durch endogene (biologisch programmierte) und exogene (durch UV-Licht und Umwelteinflüsse) Hautalterungsprozesse noch verstärkt werden können. Eine weitere Ursache für die Entstehung von Falten ist der altersbedingte Verlust der Eigenelastizität der Haut und des Unterhautfettgewebes.

Falten entstehen also durch das Zusammenspiel von drei Komponenten:

  1. Zusammenziehen der Haut durch Muskelaktivität
  2. Verlust der Eigenelastizität der Haut
  3. Verlust des Unterhautfettgewebes

botox-wien-wirkungBotulinum Toxin – BTX ist ein Bakteriengift, das den Botenstoff Acetylcholin (ACh) blockiert. Auf diese Weise wird die Impulsübertragung vom Nerv auf den Muskel unterbunden, der sich dann nicht mehr zusammenziehen kann. Die Beseitigung von Falten im Gesicht mit Botox erfolgt daher durch die Ruhigstellung der Muskulatur, wodurch sich die darüberliegende Haut nicht mehr in Falten legen kann. Botox ist keine Füllsubstanz, mit Botox werden also keine Falten „unterspritzt“. Unterspritzt werden Falten entweder mit Eigenfett oder künstlichen Füllsubstanzen („Filler“). Dort wo Falten ausschließlich durch das Zusammenziehen der Muskulatur entstehen (Krähenfüße, Sorgenfalten etc.), ist Botox das Mittel der Wahl, während Filler dort eingesetzt werden, wo vorrangig der Verlust des Unterhautfettgewebes die Faltenbildung verursacht (Nasolabialfalten, Augenringe etc.).

Botox kann zur Faltenbehandlung in folgenden Gesichtsbereichen eingesetzt werden:

  • Glabellaregion („Zornesfalten“)
  • Stirnregion (horizontale Stirnfalten, „Sorgenfalten“)
  • Augenregion („Krähenfüsse“)
  • Mundregion (hängende Mundwinkel)

Je nach Region werden bei der Korrektur mimischer Falten zwischen drei und zehn Injektionspunkte gesetzt. Besonders geeignet ist BTX für die Behandlung der sogenannten Glabellaregion („Zornesfalten“), für den Stirnbereich („Sorgenfalten“) und die „Krähenfüße“ (Lachfalten seitlich der Augen, auch „Periorbitalregion“ genannt). Erfahrene ÄrztInnen können durch kleinste Mengen BTX auch die Augenbrauen heben („chemisches Brauen-Lifting“), eine Weitung und Rundung des Auges bewirken, radiäre Fältchen an der Oberlippe abschwächen und herabhängende Mundwinkel anheben.

Botox kann auch gegen übermäßiges Schwitzen im Achsel-, Hand- oder Fußbereich eingesetzt werden, in diesem Fall spricht man von „Hyperhidrose“. Es gibt zwar keinen Grenzwert, ab wann von übermäßigem oder krankhaftem Schwitzen gesprochen werden kann, sobald sich ein Mensch aber durch das Schwitzen in seiner Lebensqualität beeinträchtigt fühlt, ist Handlungsbedarf gegeben. Schweiß wird von Schweißdrüsen produziert, die knapp unter der Haut liegen. Schweißdrüsen werden von den sog. „sympathischen“ Nervenfasern versorgt, die ihre Aktivität steuern. Das sympathische Nervensystem unterliegt nicht dem Willen und ist daher nicht steuerbar (autonomes Nervensystem – regelt Herzschlag, Erröten, Darmmotorik usw.). Das Ausmaß der Schweißsekretion hängt daher von der Anzahl der Nervenimpulse ab, die zur Schweißdrüse gelangen. Die häufigste Form der Hyperhidrose ist jene, bei der die Impulsrate der zuständigen Nervenzellen vor allem unter emotionaler Anspannung messbar gesteigert ist. Darum wird diese Form der Hyperhidrose auch als „emotionales Schwitzen“ bezeichnet.

Bei sachgemäßer Anwendung ist BTX ein sicheres und nebenwirkungsarmes Verfahren, das nach der Behandlung weder nennenswerte Schmerzen noch Ausfallszeiten mit sich bringt. Darüberhinaus führt die Therapie zu deutlich sichtbaren Verbesserungen bei minimalem zeitlichem und überschaubarem finanziellen Aufwand.

BTX wird innerhalb von 3-6 Monaten vom Körper abgebaut, unerwünschte Effekte (Überkorrekturen etc.) sind daher nie von Dauer.

Vorher-Nachher-Fotos Botox

Sie sehen hier einige Beispiele von Botox-Behandlungen. Botox ist ein Bakteriengift, das die Muskulatur für 4-6 Monate lähmt. Mit Botox wird nichts unterspritzt, es ist also kein Filler (Füllsubstanz). Mit Botox können Zornesfalten, Stirnfalten und Krähenfüße erfolgreich korrigiert werden, zudem können die seitlichen Augenbrauen sowie die Mundwinkel angehoben werden. Botox ist gut verträglich, es gibt keine Allergien oder Nebenwirkungen.

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Ihr Dr. Turkof

 
Häufige Fragen
1. Was ist Botox?

Botulinum Toxin – BTX ist ein natürlich vorkommendes Eiweiß, das von verschiedenen Stämmen des Bakteriums Clostridium botulinum unter Luftabschluss erzeugt und freigesetzt wird. Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts beobachtete man nach dem Genuss verdorbener Wurstwaren Vergiftungen, die mit Lähmungen einhergingen. 1817 wurde erstmals darüber spekuliert, ob das noch unbekannte Gift zur Behandlung verkrampfter Muskeln eingesetzt werden könnte. Schließlich wurde 1897 entdeckt, dass die Symptome durch den Verzehr eines Eiweißes hervorgerufen wurde, dass ein bestimmtes Bakterium unter Luftabschluss produziert.

2. Wie wirkt Botox?

BTX blockiert den Botenstoff Acetylcholin (Ach). Auf diese Weise wird die Impulsübertragung vom Nerv auf den Muskel unterbunden, der sich dann nicht mehr zusammenziehen kann. Die Beseitigung von Falten im Gesicht mit Botox erfolgt daher durch die Ruhigstellung der Muskulatur, wodurch sich die darüberliegende Haut nicht mehr in Falten legen kann. Botox ist keine Füllsubstanz, mit Botox werden also keine Falten „unterspritzt“.

3. Wie lange hält die Wirkung von Botox an?

Botox wirkt innerhalb von 24h und wird vom Körper innerhalb von 3-6 Monate abgebaut und verliert seine Wirkung. Für dauerhafte Ergebnisse muss Botox daher in regelmäßigen Abständen gespritzt werden.

4. Wirkt Botox bei jedem?

Nein, 3 – 7 % der Menschheit sind auf Botox immun bzw. zeigen nur eine geringe Reaktion.

5. Wofür kann Botox eingesetzt werden?

BTX eignet sich besonders für die Behandlung der sogenannten Glabellaregion („Zornesfalten“), für den Stirnbereich („Sorgenfalten“) und die „Krähenfüße“ (Lachfalten seitlich der Augen). Erfahrene ÄrztInnen können durch kleinste Mengen BTX auch die Augenbrauen heben („chemisches Brauen-Lifting“), eine Weitung und Rundung des Auges bewirken, radiäre Fältchen an der Oberlippe abschwächen und herabhängende Mundwinkel anheben.

6. Kann Botox auch bei übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) eingesetzt werden?

Ja, Botox wird bei Hyperhidrose im Achsel-, Hand- und Fußbereich eingesetzt. Das ist deshalb möglich, weil die Aktivität der Schweißdrüsen durch Nervenimpulse gesteuert wird und Botox die Impulsrate durch Blockade von ACh herabsetzen kann. Dies führt bei den Betroffenen zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität. Im Gegensatz zu anderen (operativen) Verfahren zur Unterdrückung der Schweißproduktion gibt es bei der BTX-Therapie kein kompensatorisches Schwitzen an anderen Körperstellen.

7. Ist eine Botox-Behandlung schmerzhaft?

Die Injektionsnadel ist sehr dünn und die Prozedur ist also relativ schmerzarm.

8. Welche Komplikationen können auftreten?

Bei sachgemäßer Anwendung durch einen erfahrenen Behandler ist die Anwendung von BTX ein sicheres und nebenwirkungsarmes Verfahren. Trotzdem können, wie bei jeder medizinischen Behandlung, Nebenwirkungen und Komplikationen nie mit letzter Sicherheit ausgeschlossen
werden. Zu den unspezifischen Nebenwirkungen zählen Schwellungen und kleine Blutergüsse sowie winzige Krusten an den Injektionspunkten. Mitunter kann es auch zu Ausfällen der benachbarten Muskeln kommen, die jedoch immer zeitlich begrenzt ist.

9. Kann eine Botoxbehandlung in der Mittagspause durchgeführt werden?

Ja, durchaus. Eine Botox-Behandlung dauert im Schnitt zw. 5-10 Minuten. Die Einstichstellen können nach der Behandlung mit Make-Up überschminkt werden.

10. Welche Medikamente mit dem Wirkstoff Botulinum Toxin sind auf dem Markt zugelassen?

Angeboten wird Botulinumtoxin Typ A in Österreich als Medikament von vier verschiedenen Firmen: „Botox“ und „Vistabel“ der Firma Allergan, „Dysport“ der Firma Ipsen, „Xeomin“ der Firma Merz und „Neurobloc“ der Firma Elan Pharma. Alle genannten Präparate enthalten Botulinum Toxin Typ A, unterscheiden sich jedoch in ihrer Aufbereitung und Konzentration. Ähnlich wie bei „Asprin“, dessen Markenname stellvertretend für Medikamente genannt wird, die den Wirkstoff Acetylsalicylsäure enthalten, wird der Markenname „Botox“ für eine Reihe von Arzneispezialitäten, die Botulinum Toxin enthalten verwendet.

Leistungsbeschreibung & Kosten
Erstordination

Wenn ausschließlich eine Botox-Behandlung gewünscht ist, entstehen für die Erstordination keine Kosten.

Behandlung

Eine Botox-Behandlung führe ich in meiner Ordination durch, je nach Anzahl der behandelten Regionen dauert eine Behandlung zwischen 5-10min. und verursacht abgesehen vom Honorar keine Kosten.

OP-Honorar

Je nachdem, wie viele Regionen behandelt werden, pro Region EUR 280,- – 350,-

Kontrolluntersuchungen

Kontrolluntersuchungen sind im OP-Honorar mitinbegriffen.