Korrektur einer Vertiefung nach Liposuction bei Gynäkomastie

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    rabat281
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    Hallo, ich habe vor gut 2 Jahren meine Brustdrüsen entfernen lassen, dies wurde durch eine Liposuction ergänzt. Beim 1. Kontrolltermin war die Aussage „sieht gut aus“, beim 2. Kontrolltermin (Fäden ziehen) „das verwächst“.
    Nach gut einem Jahr kontaktierte ich den durchführenden Arzt erneut. „Ja, eine leichte Vertiefung durch die Entfernung der Brustdrüsen ist entstanden“.
    Mir wurde eine Eigenfettunterspritzung, welche ich nochmals bezahlte, angeboten. Das Ergebnis sah im ersten Moment ok aus, doch 4-6 Wochen später war davon nichts mehr zu erkennen.
    So wie ich es wahrnehme wurde hier auch zu wenig Fett unterspritzt.
    Meine Frage: Ist dies Ergebnis Stand der Technik?
    Ich hatte mir mehr versprochen.
    Ist es üblich, dass die Kosten einer weiteren Korrektur der Patient übernimmt?
    Die Operation ist gut 2 Jahre her, die Unterspritzung wurde vor etwa einem Jahren durchgeführt. Bitte um Kommentierung, ob hier eine weitere Korrektur nachhaltig zielführend ist.
    Vielen Dank

  • #4884
    DerTurkof
    DerTurkof
    Moderator

    Grundsätzlich ist die Eigenfett Transplantation die beste natürliche Weise um die Vertiefung zu korrigieren. Ihre Enttäuschung nach einer Op ist verständlich aber nicht berechtigt. Die Einheilrate des Eigenfett ist extrem variabel. Das muss man den Patienten vorher sagen. Ich plane grundsätzlich 4-6 Wiederholungen insbesondere wenn das Empfängerbett voroperiert ist und daher vernarbt ist und daher sehr wenig einheitliches Gewebe vorhanden ist. Die Chancen können aber durch vorsichtige vordehnung mit Vakuum sowie prp Anreicherung (siehe https://www.turkof.at/eigenfett/prp-plattchenreiches-plasma/) deutlich gebessert werden.

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