Verhärtung nach Fettabsaugung

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  • #4021

    doha995
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    Guten Tag

    Ich wende mich mit folgendem Problem an euch, in der Hoffnung auf fachkundige Meinungen und Beurteilungen.

    Am 24.11.2012 hatte ich eine (kleinere) Lipo am Bauch (v.a. unterer Bauch und Seiten). Der Eingriff wurde mit der wasserstrahl-assistierten Methode durchgeführt und verlief ohne Komplikationen. Nachdem nach einigen Wochen das Restwasser ausgeschieden wurde und die gröbsten Schwellungen sich zurückgebildet hatten, bleibt mir heute, rund 5 Monate nach dem Eingriff, noch immer eine mich sehr störende Verhärtung bzw. eine „Beule“ unter dem Bauchnabel, welche nach meinem Empfinden weder ein Fettpolster noch ein Teil des Bauchmuskels sein kann. Vielmehr ist es eine Art harter Gumminring, den man greifen kann unter dem Nabel.
    Auf diesem Bild sieht man sehr gut, was ich meine:
    http://i47.tinypic.com/2vdg1sw.jpg

    In einem Monat habe ich den obligatorischen Kontroll- bzw. Abschlusstermin nach 6 Monaten bei meinem Chirurgen. Ich habe diesen auf meine Komplikation hingewiesen, doch bisher habe ich noch keine befriedigende Meinung von ihm bekommen; diese wird er mir erst anlässlich des Termins geben können.

    Da ich nun aber von Woche zu Woche die vergeht – ohne dass die Beule verschwindet – immer mehr Angst bekomme, dass es sich um eine Verhärtung handelt, die nicht mehr weggeht, wende ich mich an euch.
    Verhärtungen sollten ja laut den Ärzten bzw. Erfahrungen der Leute nach max. 3 Monaten verschwunden sein.

    Wie beurteilt ihr diese Beule (Foto)? Was ist es bzw. was könnte es sein? Eine Verhärtung aufgrund des Eingriffs? Abgestorbenes Gewebe? Fett? Wird sich diese Beule zurückbilden? Kann man was dagegen tun?

    Vielen Dank für eure Meinungen, Beurteilungen und Antworten – auch wenn es sich bloss um „Ferndiagnosen“ handelt, bin ich sehr dankbar dafür!

  • #5162
    DerTurkof
    DerTurkof
    Moderator

    Die beste Abklärung um zu wissen, was die Beule ausmacht, wären Magnetresonanz und Ultraschall. Die Beule kann natürlich viel Ursachen haben, wie organisiertes/abgekapseltes Hämatom und/oder Serom, Narbengewebe, etc. Empfehlenswert wäre eine Lipomassage, die bewirkt einiges, haben Sie aber wahrscheinlich ohnehin gemacht. Manchmal dauert eine Abheilung auch etwas länger als 3 Monate. Ihr Operateur kann das aber nicht negieren, sprechen Sie ihn ruhig darauf an, er wird sicher eine Lösung für Sie finden.

    • #5499

      doha995
      Teilnehmer

      Vielen Dank für Ihre ersten Meinungen/Einschätzungen.

      Im Anhang lade ich noch ein Übersichtbild hoch, wie mein Bauch vor dem Lipo-Eingriff und nachher (Dez. 2012, Jan. und Feb. 2013) aussah. Seit Februar 2013 hat sich bezüglich weiterer Abschwellung bzw. Rückgang der Verhärtung leider kaum mehr was getan. Nach der OP war die Beule aber deutlich grösser, in den ersten Tagen auch mit kleineren Blauen Flecken versehen. Schmerzen habe ich übrigens keine an der Stelle, auch wenn ich sie knete oder fest drücke. Den Kompressionsbody habe ich einen guten Monat lang 24h/Woche getragen, dann, bis Ende Feb. 2013, noch tagsüber. Zudem habe ich regelmässig „Lyman 200 000“ Gel oder Salbe aufgetragen, später dann „Lyman 50 000“. Lymphdrainage oder Lipomassage habe ich bisher noch nicht gemacht. Wäre es nun zu spät dafür, nach 5 Monaten?

      Wie man auf dem Bild vor dem Eingriff sieht, bestand diese Beule damals so noch nicht. Am untern Bauch hatte ich vielmehr das typische hartnäckige Fettpolster, welches ich durch gute Ernährung und Sport in Jahren nich wegbekam (war auch der Grund für die Lipo). Dieses Polster war aber weich und stand nicht so „unförmig“ heraus wie die Beule nun.

      Falls es sich bei der Verhärtung um ein organisiertes/abgekapseltes Hämatom und/oder Serom, Narbengewebe oder ein Fettgewebsnekrose handelt: wie schlimm wäre das? was könnte/müsste man dagegen tun? würde die Verhärtung jemals wieder weggehen in diesen Fällen?

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