Der individuelle Gesichtsausdruck kommt nur durch die Mimik zustande. Mit den Jahren lassen Spannkraft und Festigkeit nach. Es entstehen im Laufe der Zeit Falten und Furchen, schlaffe Haut und eingesunkene Augen. Es entsteht dadurch der Eindruck ständig schlecht gelaunt oder müde zu sein. Mit Botox, Hyaluron und Eigenfett kann man das Gesicht wieder verjüngern.

Botox

Bei der Botoxbehandlung ist es vor allem wichtig, dass sichergestellt wird, dass vom Arzt kein Billigprodukt eingesetzt wird. Derzeit gibt es die drei Standardprodukte Allergan (BOTOX), Dysport und Vistabel. Es gibt aber auch Angebote aus China, die wahrscheinlich nicht schlechter sind, aber schwer zu überprüfen. In Österreich wird eigentlich vorwiegend Botox von Allergan oder Dysport verwendet. Botox ist nämlich ein Firmenname, eigentlich heißt das Mittel Botulinumtoxin A. Der Patient soll nachfragen, wie das Produkt heißt, und sich im Zweifelsfall im Internet oder bei der Ärztekammer schlau machen. Hält die Wirkung weniger als drei Monate an, sollte der Arzt eigentlich kostenlos oder zumindest ohne Gewinn nachspritzen.

Es gibt keine bekannte Allergie gegen Botox, es gibt allerdings etwa 3-7% non-responder, also Menschen, bei denen Botox nicht wirkt, die erwünschte Lähmung der Muskulatur ausbleibt. Man kann daher auch vor einer Botox Injektion nicht feststellen, ob man dagegen allergisch ist, und hinsichtlich der Wirksamkeit muss man es eben ausprobieren.

Eigenfett

Beim Lipofilling im Gesicht plant man immer zwei, selten drei Sitzungen, bei der Brust hingegen, wo viel Volumen nötig ist, drei bis fünf Sitzungen. Dies ist notwendig, weil beim Lipofilling nicht alles einheilt, und man das Fett in vielen Schichten und kleinen Portionen einbringen muss. Außerdem darf man das Gewebe keinesfalls anfüllen, weil zu viel Druck die Einheilrate senkt. Am besten reichert man das Fett mit PRP an; mit Stammzellen ist es nur dann sinnvoll, wenn man Übergewicht hat, weil man die doppelte Fettmenge benötigt und die Einheilrate mit der Stammzellenanreicherung nur um 15% gesteigert werden kann, wenn überhaupt. Und es dauert viel länger und ist viel teurer. Detaillierte Informationen zu dieser Behandlung finden Sie im Blogbeitrag über die Eigenfettransplantation oder auf der Behandlungsseite.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein Zuckermolekül, welches im menschlichen Körper vorkommt. Hyaluronsäure eignet sich besonders um den Verlust von Volumen und die Elastizität der Haut im Gesicht zu korrigieren. Oftmals wird es zur Verjüngung oder dem Aufpolstern von zum Beispiel Lippen, im Gesicht eingesetzt. Hyaluronsäure baut sich im Körper wieder ab und muss daher immer wiederholt werden.

Kinngrübchen mit Fillern behandeln

Ein Kinngrübchen kann man ganz einfach mit Hyaluronsäure oder mit Eigenfett korrigieren. Mit Hyaluron muss man etwa alle sechs Monate nachfüllen. Die Eigenfetttransplantation muss man zwei- bis dreimal wiederholen, weil nicht alles einheilt, dann aber ist es endgültig.

Eigenfett ist aus der modernen, ästhetischen Chirurgie nicht mehr wegzudenken: Gesichter und Haut können verjüngt, Brüste neu aufgebaut und geformt werden. Körpereigenes Fett hat eine hervorragende Verträglichkeit. Eingeheiltes Fett wird nicht mehr abgebaut und das erreichte Ergebnis ist somit dauerhaft. In einer einzigen Operation können die Implantate entfernt und das gleiche Volumen durch eine mehrschichtig durchgeführte Eigenfetttransplantation wiederhergestellt werden

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für die Eigenfetttransplantation

Eigenfett kann grundsätzlich in alle Körperregionen eingebracht werden, um eine ästhetische Formkorrektur zu erzielen. Abgesehen von Gesicht und Brust wird Eigenfett auch in folgende Körperregionen eingebracht: Hände, Gesäß, äußere Schamlippen und Penis.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: die ästhetische Korrektur des Gesichtes, die ästhetische Brustvergrößerung Eigenfett, die Formkorrektur anderer Körperregionen, die Verbesserung der Hautqualität im Allgemeinen, die Verbesserung des Erscheinungsbildes von Narben, die Verbesserung des Hautbildes nach Bestrahlung, die Verbesserung des Hautbildes nach Verbrennungen, die Korrektur von Gewebedefekten, die Form Verbesserung im Rahmen rekonstruktiver Brustkorrekturen.

PRP Anreicherung – die beste Methode

Experten der MedUni Wien/AKH Wien rund um Edvin Turkof in Kooperation mit der Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin der MedUni Wien/AKH Wien haben eine neue Methode gefunden. Das plättchenreiche Plasma wird mit Hilfe einer Plasmapherese-Maschine hergestellt, mit der die Blutplättchen separiert und als Konzentrat gesammelt werden. Alle anderen Blutbestandteile, rote und weiße Blutkörperchen, Plasma, werden danach ohne Verlust wieder in den Körper der Patientin zurückgeleitet. Bis zu 300 Milliliter Plättchen-Konzentrat können schmerzfrei in einem Durchgang entnommen und danach zur Anreicherung des körpereigenen Fetts verwendet werden.

Weiterer Vorteil: Das entnommene Konzentrat kann seit kurzem auch aufbewahrt und jederzeit wiederverwendet werden. Denn für einen Brustaufbau mit Eigenfett sind im Schnitt drei bis vier minimal-invasive, rund 45-minütige Eingriffe nötig – auch das ist eine Verbesserung durch die neue Methode, die weniger Operationen als früher notwendig macht.

Dellen nach Fettabsaugung für Lipofilling behandeln

Leider kommt es selten vor, dass nach der Fettabsaugung für die Eigenfetttransplantation, unschöne Dellen und Löcher, im Spender-Bereich entstehen. Eine Möglichkeit zur Korrektur, ist die Lipomassage, Endermologie, die andere wäre chirurgisch. Das gesamte Areal könnte im OP-Saal mit einer vibrationsassistierten Liposuction-Maschine ohne Sog bearbeitet werden, dies löst die Verwachsungen. Danach können die verbliebenen Dellen mit Eigenfett korrigiert und anschließend mit Endermologie nachbehandelt werden.

Was ist die sogenannte Wasserstrahl Methode?

Dr. Turkof verwendet die Wasserstrahlmethode weder bei der Fettabsaugung noch bei der Eigenfetttransplantation. Es gibt ganz klare Richtlinien, wann was gemacht werden soll. Bei der Fettabsaugung soll das Gewebe geschont werden, damit es weniger Blutungen, weniger Narben, weniger gefühllose Areale gibt. Auf das entnommene, abgesaugte Fett, wird natürlich kein Augenmerk gelegt.

Für die ästhetische Fettabsaugung ist die Wasserstrahlmethose sicher geeignet, bietet aber aus meiner Sicht gegenüber der von Dr. Turkof verwendeten Methode, der dreidimensional rotierende bewegenden Kanüle, keine Vorteile. Wasserstrahl ist schmerzhafter, weniger effektiv, dauert länger und das Gerät deutlich teurer. Es liefert aber in geübter Hand gute Ergebnisse.

Für die Eigenfetttransplantation ist diese Methode sicher nicht die geeignetste. Bei der Eigenfetttransplantation soll das Fettgewebe maximal geschont werden, also möglichst sanft entnommen, um möglichst viele Fettzellen zu erhalten. Zerstörte Fettzellen zu transplantieren ist wohl kaum sinnvoll. Wenn man sanft und mit wenig Druck absaugt, also mit einer Spritze, wo der Unterdruck genau dosiert werden kann, weil er mit der Hand gesteuert wird kann das Fettgewebe geschont werden, beim Wasserstrahl eher nicht.
Auf allen Kongressen wird gezeigt, dass man mit der Hand die besten Ergebnisse erzielt.

Was wenn man zu wenig Eigenfett hat?

Es kommt natürlich auch auf den BMI an, aber vor allem auf die Fettverteilung am Körper.

Bei sehr wenig Körperfett sollte keinesfalls eine Stammzellenanreicherung anstrebt werden, sondern eher mehrere kleine Schritte, dann bleibt mehr übrig und die Einheilrate ist besser.

Das Facelifting ist der optimale Weg um ein Gesicht verjüngt und frisch erstrahlen zu lassen. Durch moderne Techniken und unterschiedliche Methoden können natürliche Ergebnisse erzielt und alle Problemzonen im Gesicht korrigiert werden. Frühere Probleme wie verlorene Mimik oder verzogene Mundwinkel sind Geschichte. Das Facelift kann abgesunkenes Volumen repositionieren, aber nicht auffüllen, dafür kann man ergänzend auch Eigenfett transplantieren.

Was ist ein MACS Facelift

MACS heißt minimal access suspension. Das SMAS wird also nicht eingeschnitten und präpariert, sondern an zwei oder drei Punkten mit einer Step-Naht gefasst, gerafft und am Kaumuskel verankert.
Das MACS Lift ist eine belgische Erfindung von Tonnnard und Verpaelae. Von allen Mini-Verfahren ist sie die Einzige, die halbwegs effektiv ist, wenn auch nicht so effektiv wie ein reguläres Lift mit richtig präpariertem SMAS Lappen.

Der Hautschnitt ist auf die Region vor dem Ohr beschränkt, und durch das geringere SMAS-Präparieren ist die Heilungsdauer schneller als beim normalen Facelift, kann aber individuell doch länger dauern als oft versprochen.

Kein Facelifting ohne Mittelgesicht

Seit einigen Jahren gehört das Anheben des Mittelgesichts zum fixen Bestandteil der Gesichtsverjüngung. Während man früher lediglich im Hals- und Wangenbereich straffte, um die Hamsterbacken und das Doppelkinn zu korrigieren, erweitert man in jüngster Zeit den Eingriff auf das Mittelgesicht.

Warum aber spielt das Mittelgesicht so eine zentrale Rolle? Das Mittelgesicht ist relativ früh dem Alterungsprozess unterworfen – die Folge sind Augenringe und Nasolabialfalten. Zwei Problemzonen, denen das Wangenlifting leider nicht gewachsen ist. Um Nasolabialfalten und Augenringe effektiv zu verbessern, muss die Mittelgesichtsregion nahezu senkrecht nach oben gebracht werden – der essentielle Korrekturvektor des Mittelgesichtsliftings! Das Wangenlifting eignet sich dafür nicht, weil hier der Korrekturvektor nach schräg oben und außen verläuft. Wangen und Hals altern in der Regel erst auch viel später.

Die Ergebnisse eines gelungenen Mittelgesichtsliftings sind höchst eindrucksvoll, weil die Korrektur der Nasolabialfalten und/oder Tränensäcke ein Gesicht deutlich jugendlicher erscheinen lässt. Neben der Anhebung der abgesunkenen Gesichtsregionen können im Zuge eines Mittelgesichtsliftings sehr einfach die Unterlider mitkorrigiert werden. Der operative Zugang ist derselbe.

Sie haben den Schritt gewagt und sich einer Augenlidkorrektur unterzogen. Sie haben jedoch jetzt offene Fragen zu Komplikationen oder nicht zufriedenstellenden Ergebnissen? Dieser Blogartikel dient der Information. Wenn Sie das Gefühl haben, etwas ist nach der Augenlidstraffung nicht in Ordnung wenden Sie sich bitte immer an einen Facharzt, Ihren behandelnden Arzt.

Unerwünschtes Ergebnis

Kurz nach der Operation kann man aufgrund der Schwellung und anderen Faktoren noch nicht von einem finalen Ergebnis ausgehen. Sollte nach zwei Monaten nach der Operation, für Sie subjektiv am Aussehen etwas nicht passen, kann man davon ausgehen, dass es so bleibt. Bei funktionellen Beschwerden wie Lidschluss oder Blinzeln, kann sich auch nach sechs Monaten noch eine Besserung zeigen. Wichtig ist bei Beschwerden nach der Operation immer, mit dem behandelnden Facharzt zu sprechen.

Abgesunkene Brauen nach Oberlidstraffung

Wenn Augenbrauen nach einer Oberlidstraffung tiefer stehen als vorher, hilft Zuwarten bedauerlicherweise nichts. Allerdings können Brauen ohne großen Aufwand angehoben werden, zumeist ist das nur seitlich notwendig, also ohne Stirnlift. Sollten die Oberlider zu hohl wirken, kann man diese auch mit Eigenfett auffüllen. Hier wird jedoch ein Facharzt benötigt, der Spezialist auf seinem Gebiet ist.

Knoten und Ölzysten nach der Eigenfetttransplantation zur Korrektur von Augenringen

Natürlich kann es immer Komplikationen geben, die aber mit der Erfahrung des Facharztes immer weniger werden. Ein häufiger Fehler von weniger erfahrenen Ärzten ist zum Beispiel eine Überkorrektur, bei der zu viel aufgefüllt wird. Knoten und Ölzysten sind sehr seltene Komplikationen, die aber nicht im Gesicht, sondern eher bei der Brustvergrößerung Eigenfett nach sehr vielen Vorbehandlungen entstehen. Durch die Anreicherung mit PRP statt Stammzellen, um die Einheilrate zu erhöhen, wird auch die Klumpenbildung weitgehend verhindert. Ölzysten im Gesicht sind bei Dr. Turkof noch nie entstanden. Knoten kann man aber ganz gut mit einer Volon A40 Injektion beseitigen.

Seit circa 60 Jahren werden in der Unterlidstraffung auch Tränensäcke entfernt, seit 25 Jahren weiß man allerdings, dass dies keinen Sinn macht. Tränensäcke sind Fettpölster, die unter dem Augapfel liegen. Eine Bindegewebsmembran, das septum orbitale, hält das Fett in Position. Wenn die Membran erschlafft, was bei allen Menschen passiert, rutscht das Fett nach vorne und wird als Tränensack sichtbar. Das geschieht aber fast immer auch mit einem Absinken des Mittelgesichts, die Region des Gesichts unter dem Jochbein und neben der Nasenwand, wodurch die Augenringe auftreten, was das Erscheinungsbild der Tränensäcke noch verstärkt.

Daher scheiden sich seit 20 Jahren zwei Therapiegeister zum Thema Tränensack-Korrektur. Erfahren Sie mehr über die Augenlidstraffung.

Reicht es das Fett einfach zurückzudrängen, oder soll man es besser nach unten verteilen, und damit das Volumendefizit der Augenringe gleich mit korrigieren? Die Entfernung der Tränensäcke ist jedenfalls fast immer falsch, weil man dann, durch die Skeletonnisierung des Mittelgesichts, alt aussieht. Dr. Turkof bevorzugt die Fettumschlagplastik nach Loeb.

Tränensäcke entfernen verboten!

„Meine Freundin hat sich ihre Tränensäcke entfernen lassen!“ Dieser Satz ist bestimmt auch Ihnen schon untergekommen. Die Entfernung der Tränensäcke ist jedoch schon lange nicht mehr aktuell.

Werden Tränensäcke entfernt, verliert die Augenregion höchst wertvolles Füllmaterial. Die nach vorne gerutschten Fettkörper, sollte man idealerweise dazu heranziehen, die häufig ebenfalls vorhandenen Augenringe aufzupolstern.
Bei der Operation werden die Fettkörper (Tränensäcke) so aufgeteilt, dass sie in das Tal der Augenringe gelegt werden können. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Unterlidregion ist nun jugendlich voll und ebenmäßig. Werden Tränensäcke entfernt, wirkt das Auge leer und hohl und verliert deutlich an Attraktivität.

Hilfe bei bereits entfernten Tränensäcken

Sollten Sie bereits entfernte Tränensäcke haben kann mittels Eigenfetttransplantation neues Volumen geschaffen werden. Diese Methode hellt auch die Haut auf, um Augenringe zu reduzieren. Es ist allerdings auch möglich die Unterlidstraffung erneut durchzuführen und versuchen das Fett zu mobilisieren oder nach unten umzuschlagen.